Suche  
 Erweiterte Suche
HOME
Druckversion   Links   Lesezeichen   FAQ   Kontakt   Site map






Anhang





  / Home / Anhang / SuperDrecksKëscht - Abfallvermeidung bei Organisation und Durchführung der Bauarbeiten (zweite veränderte Fassung)

SuperDrecksKëscht - Abfallvermeidung bei Organisation und Durchführung der Bauarbeiten (zweite veränderte Fassung)

Allgemeines
Baustelleneinrichtung
Rohbau
Infrastruktur
Zimmerer / Spengler / Dachdecker / Wärmedämmung
Außenschreinerei: Fenster und Außentüren
Fensterbänke
Innenputz
Heizung-Klima-Lüftung
Sanitärinstallation
Elektroinstallation und Telekommunikation
Außenputz
Bauschlosserei
Estrich
Fliesen
Linoleum
Innenschreiner / Leichttrennwände
Zwischen- und Schallschutzdecken
Anstrich
Gründächer
Außenanlagen








Allgemeines

  Top   
  1. Gemischte Baustellenabfälle entstehen nur aufgrund von mangelhafter Sorgfalt und sind daher absolut vermeidbar.
  2. Durch eine saubere und getrennte Lagerung von Abfällen sichert man deren Verwertbarkeit. Verschmutzungen tragen zur Entstehung von qualitativ schlechtem Abfall bei und gefährden in der Regel den Recyclingprozess.
  3. Die meisten Materialverbundstoffe lassen sich nicht stofflich verwerten und sollten daher nicht zum Einsatz kommen. Für viele dieser Materialien sind auch Alternativen verfügbar.
  4. Der Einsatz von PVC-Verpackungen ist zu unterbinden, da Alternativstoffe verfügbar sind.
  5. Alle Mehrwegtransportsysteme (EURO-Paletten, Zementsilos, ...) sind bevorzugt einzusetzen.
  6. Empfindliches Baumaterial ist sicher, trocken und sauber zu lagern. Außerdem muss gewährleistet sein, dass flüssiges Material (Farbe, Klebstoff, Bitumenanstrich, usw.) nicht durch Austrocknung unbrauchbar wird.
  7. Wartungsarbeiten an Maschinen dürfen nicht auf der Baustelle vorgenommen werden. Diese sollten vielmehr in dafür ausgerüsteten Werkstätten durchgeführt werden.
  8. Kraftstoffe zum Betrieb von Maschinen dürfen nur in genehmigten Metallbehältnissen aufbewahrt werden. Ab einer Gesamtmenge von 30 Litern müssen sie durch eine Auffangvorrichtung gesichert werden.

Baustelleneinrichtung

  Top   
  1. Vor Einrichtung der Baustelle sind die auf dem Grundstück evtl. vorhandene Abfälle fachgerecht und gemäß den bestehenden Gesetzen zu entsorgen.
  2. Für die Baustelleneinrichtung dürfen nur wiederverwendbare Materialien eingesetzt werden.
  3. Der Bauzaun sollte möglichst aus Fertigelementen bestehen, die mehrmals genutzt werden können.

Rohbau

  Top   
Verpackungen:
  1. Neuware sollte sauber und trocken gelagert werden. Als Verpackungsmaterial sind Kartonagen ausreichend und deshalb zu bevorzugen. Zusätzliche Kunststoffschutzfolien gilt es zu vermeiden, da sie in der Regel überflüssig sind.
  2. Verpackungsmaterialien für Steine und Mörtel etc. dürfen kein PVC enthalten. Möglichst die Steine ohne Verpackung (Schrumpffolie) und auf Europaletten bestellen.
  3. Da eine Identifizierung von Kunststoffumreifungsbändern oft nicht möglich ist, sollten Eisenbänder verwendet werden.
  4. Der Fugenmörtel für die äußeren Wärmedämmsteine muss im Silo geliefert und verarbeitet werden, Kleinverpackungen (Säcke) sind soweit wie möglich zu vermeiden.
  5. Der Zement für die Mörtel- und Innenputzherstellung, sowie bei kleineren Mengen an Beton, muss ebenfalls in Großverpackungen (Container, Silo) geliefert werden.
  6. Der Witterungsschutz für Gerüste sollte aus PVC-freiem Material bestehen und wiederverwendbar sein.
  7. Feuchtigkeitsabdichtungen sind nur in Großgebinden zu bestellen, auf Kleingebinde sollte man verzichten.
  8. Bei der Verwendung von Betonkübeln, Eimern und anderen Behältern sind vorzugsweise PE-Recyclingmaterialien zu verwenden.

Arbeitsweisen:
  1. Erdaushub sollte soweit wie möglich auf der Baustelle verbleiben um bei Verfüllungen benutzt zu werden.
  2. Die Entstehung von Abfallholz lässt sich verringern indem nur Mehrwegpaletten verwendet werden. Ferner kann Holz für Verschalungen eingespart werden, wenn vorgefertigte Bauteile und wiederverwendbare Verschalungen zum Einsatz kommen.
  3. Als Schalungsmaterialien sollten möglichst Massivholzbretter eingesetzt werden. Span- bzw. Melaminharzplatten sind zu vermeiden.
  4. Aussparungen in Betonteilen sind möglichst aus wiederverwendbaren Einsätzen oder aus Resthölzern zu fertigen. Expandiertes oder extrudiertes Polystyrol, welches hinterher entfernt wird, ist zu vermeiden.
  5. Die Anlieferung von Zement sollte als Fertigmischung per Silo erfolgen. Der Gebrauch von Zement in Säcken und die Zubereitung der Mischung vor Ort ist so weit wie möglich zu unterbinden.
  6. Der Verschnitt von Filtermembranen lässt sich durch eine sorgfältige Verlegung verringern.
  7. Bewehrungseisen sollten entsprechend dem tatsächlichen Bedarf bestellt werden.
  8. Auf Schalöle sollte man möglichst verzichten. Falls unumgänglich (bei Sichtbeton), sollten nur natürliche Öle eingesetzt werden.
  9. Mörtel sollten möglichst ohne Mörtelzusätze bereitet werden. Dichtmittel, Flussmittel und Benetzungsmittel sind zu vermeiden.
  10. Schnittreste aus Glas- oder Steinwolle sollen restlos verwendet werden.
  11. Im Allgemeinen sollte der Gebrauch von Kunststoffteilen überprüft werden. Oft werden aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit Produkte verwendet, deren Abfälle vermeidbar wären.
  12. Beim Verlegen von Kunststoffrohren kann der Verschnitt durch sorgfältigen Einbau verringert werden.
  13. Bei größeren Anwendungen sollten keine Silikonkartuschen verwendet werden. Sinnvoller sind hier nachfüllbare Handpresspistolen.

Infrastruktur

  Top   
Verpackungen:
  1. Neuware sollte sauber und trocken gelagert werden. Als Verpackungsmaterial sind Kartonagen ausreichend und deshalb zu bevorzugen. Zusätzliche Kunststoffschutzfolien gilt es zu vermeiden, da sie in der Regel überflüssig sind.
  2. Die Entstehung von Abfallholz lässt sich verringern, indem ausschließlich Mehrwegverpackungen für die Neuware verwendet werden.
  3. Da eine Identifizierung von Kunststoffumreifungsbändern oft nicht möglich ist, sollten Eisenbänder verwendet werden.

Arbeitsweisen:
  1. Erdaushub sollte soweit wie möglich auf der Baustelle verbleiben um bei Verfüllungen benutzt zu werden.
  2. Als Erosionsschutz für unbefestigte Hänge sollten nur mehrfach wiederbenutzbare Abdeckplanen verwendet werden.
  3. Ölhaltige Abfälle bergen das Risiko einer Verschmutzung des Erdreiches so wie des Oberflächenwassers und müssen daher unbedingt vermieden werden. So sind Ölwechsel bei Maschinen auf der Baustelle zu unterbinden und Leckagen sofort zu beheben.
  4. Die Anlieferung von Zement sollte als Fertigmischung per Silo erfolgen. Der Gebrauch von Zement in Säcken und die Zubereitung der Mischung vor Ort ist so weit wie möglich zu unterbinden.
  5. Der Verschnitt von Filtermembranen lässt sich durch eine sorgfältige Verlegung verringern.
  6. Schnittreste aus Glas- oder Steinwolle sollen restlos verwendet werden.
  7. Im Allgemeinen sollte der Gebrauch von Kunststoffteilen überprüft werden. Oft werden aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit Produkte verwendet, deren Abfälle vermeidbar wären.
  8. Der Einsatz von PVC-Produkten ist zu unterbinden, da zumeist Alternativstoffe verfügbar sind.
  9. Beim Verlegen von Kunststoffrohren kann der Verschnitt durch sorgfältigen Einbau verringert werden.

Zimmerer / Spengler / Dachdecker / Wärmedämmung

  Top   
Verpackungen:
  1. Möglichst große Verpackungseinheiten wählen.
  2. Die Verpackungsmaterialien dürfen nicht aus PVC bestehen.
  3. Hölzer, Latten und anderes Material sollten ebenfalls nicht in Schrumpffolien geliefert werden.
  4. Die Holzstapel sollten, wenn nötig, nur mit Metallbändern gebunden werden.

Arbeitsweisen:
  1. Neuware sollte sauber und trocken gelagert werden. Als Verpackungsmaterial sind Kartonagen ausreichend und deshalb zu bevorzugen. Zusätzliche Kunststoffschutzfolien gilt es zu vermeiden, da sie in der Regel überflüssig sind.
  2. Äußerst wichtig ist es, die gesamte Holzkonstruktion nach einem sehr genauen Aufmaß, vorgefertigt zu liefern und zu montieren. Dies hilft nicht nur unnötigen Abfall zu vermeiden, sondern bringt einen erheblichen Zeitgewinn.
  3. Wird Glas oder Steinwolle als Wärmedämmstoff benutzt, sollte der Verschnitt ebenfalls restlos eingearbeitet werden.
  4. Provisorische Dacheindeckungen sind zu vermeiden, falls jedoch notwendig, sollten die verwendeten Materialien (Planen) wiederverwendbar sein.
  5. Die Lagerung und der Einbau des Materials zur Dachbedeckung sollte möglichst sorgsam durchgeführt werden.
  6. Blei sollte nicht verwendet werden.
  7. Die Lötlampen nur mit nachfüllbaren Gasbehältern betreiben.

Außenschreinerei: Fenster und Außentüren

  Top   
Verpackungen:
  1. Neuware sollte sauber und trocken gelagert werden. Als Verpackungsmaterial sind Kartonagen ausreichend und deshalb zu bevorzugen. Zusätzliche Kunststoffschutzfolien gilt es zu vermeiden, da sie in der Regel überflüssig sind.
  2. Die Entstehung von Abfallholz lässt sich verringern indem ausschließlich Mehrwegverpackungen für die Neuware verwendet werden.
  3. Die Lieferung der Fenster und Gläser darf nur in wiederverwendbaren Verpackungsmaterialien erfolgen. So sind die Fenster und Gläser möglichst in Decken aus Recyclingstoffen zu packen. PVC als Folien oder Schrumpffolien sind nicht zu verwenden.

Arbeitsweisen:
  1. Provisorische Witterungsschutzsysteme (meist Holzrahmen mit Kunststofffolien) können vermieden werden, wenn gleich nach Rohbaufertigstellung die Fenster geliefert werden.
  2. Fenster sind möglichst mit Schrauben zu befestigen und nicht mit PU-Ortschaum.
  3. Bei größeren Anwendungen sollten keine Silikonkartuschen verwendet werden. Sinnvoller sind hier nachfüllbare Handpresspistolen.

Fensterbänke

  Top   
  1. Neuware sollte sauber und trocken gelagert werden. Als Verpackungsmaterial sind Kartonagen ausreichend und deshalb zu bevorzugen. Zusätzliche Kunststoffschutzfolien gilt es zu vermeiden, da sie in der Regel überflüssig sind.
  2. Als Verpackungsmaterialien darf kein PVC verwendet werden.
  3. Außenfensterbänke nur fertig aufgemessen anliefern und montieren, möglichst keine Meterware an Ort und Stelle zuschneiden.
  4. PU-Ortschaum zur Befestigung und Abdichtung, ist zu vermeiden. Die Befestigung von mineralischen Fensterbänken (Naturstein, Beton) sollte mittels Mörtel erfolgen. Holz, PP- oder PE-Kunststoff und Aluminium kann mittels Profilleisten und Winkel festgeschraubt und eingeputzt werden.

Innenputz

  Top   
Verpackungen:
  1. Neuware sollte sauber und trocken gelagert werden. Als Verpackungsmaterial sind Kunststoffschutzfolien ausreichend. Zusätzliche Kunststoffe wie z.B. Polystyrol gilt es zu vermeiden, da sie in der Regel überflüssig oder durch Kartonagen ersetzbar sind.
  2. Die Entstehung von Abfallholz lässt sich vermeiden indem nur Mehrwegpaletten verwendet werden.
  3. Da eine Identifizierung von Kunststoffumreifungsbändern oft nicht möglich ist, sollten Eisenbänder verwendet werden.
  4. Die Anlieferung von Gips als auch von Zement und Kalk bzw. die fertige Mischung sollte per Silo oder Container erfolgen. Der Gebrauch von Kleinverpackungen wie Säcken sowie die Zubereitung vor Ort ist so weit wie möglich zu unterbinden.

Arbeitsweisen:
  1. Die fertige Mischung sollte möglichst ohne Zusätze bereitet werden. Flussmittel, Hydrophobierungsmittel und Benetzungsmittel sind, falls technisch machbar, zu vermeiden.
  2. Beim Zuschnitt von Gipssteinen kann durch sorgfältige Ausführung überschüssiger Abfall vermieden werden.
  3. Durch sorgfältigen Einbau unter maximaler Verwendung des Verschnitts ist bei Gipskartonplatten eine gewisse Abfallverringerung erreichbar.
  4. Schnittreste aus Glas- oder Steinwolle sollen restlos verwendet werden.
  5. Abklebefolien oder Abdeckplanen dürfen nicht aus PVC bestehen und sollten möglichst mehrmals verwendet werden.
  6. Dosen der Elektroinstallation müssen mit wiederverwendbaren Deckeln aus Kunststoff versehen werden. Ein Auffüllen mit Papier oder dergleichen ist zu vermeiden.
  7. Schlitze, welche überputzt werden, können mit Altpapier oder Naturfasern gestopft werden. (z.B. Anschlüsse Fensterbänke, Rolladenkästen usw.)

Heizung-Klima-Lüftung

  Top   
Verpackungen:
  1. Die Einzelteile zur Heizungsinstallation sollten vorzugsweise dort gekauft werden, wo wiederverwendbare Verpackungshilfen (z.B. Styroporchips, Europaletten) verwendet werden.
  2. Da eine Identifizierung von Kunststoffumreifungsbändern oft nicht möglich ist, sollten Eisenbänder verwendet werden.
  3. Die Verpackungsmaterialien sind zu reduzieren, PVC-Folien dürfen nicht verwendet werden.
  4. Kunststoffrohre sind möglichst in großen Verpackungseinheiten zu bestellen, als Beispiel: es ist sinnvoller 1x 100m zu bestellen als 4x 25m.

Arbeitsweisen:
  1. Stemm- und Schlitzarbeiten müssen sorgfältig durchgeführt werden um die Entstehung von überschüssigem Bauschutt zu vermeiden.
  2. Die Rohre und Leitungen sind in den dafür vorgesehenen Schächten und gemauerten Schlitzen zu verlegen.
  3. Durch eine sorgfältige Durchführung der Arbeiten lässt sich Verschnitt bei metallischen Elementen verringern.
  4. Beim Verlegen von Kunststoffrohren kann der Verschnitt durch sorgfältigen Einbau verringert werden.
  5. Im Allgemeinen sollte der Gebrauch von Kunststoffteilen überprüft werden. Oft werden aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit Produkte verwendet, deren Abfälle vermeidbar wären.
  6. Bei der Wärmedämmung mit Glas oder Steinwolle sollte darauf geachtet werden, auch den Verschnitt möglichst zu verwenden.
  7. Falls Dämmstoffplatten benutzt werden müssen, ist darauf zu achten, dass durch sorgfältige Verarbeitung Verschnittreste so weit wie möglich vermieden werden.

Sanitärinstallation

  Top   
Verpackungen:
  1. Neuware sollte sauber und trocken gelagert werden. Als Verpackungsmaterial sind Kartonagen ausreichend und deshalb zu bevorzugen. Zusätzliche Kunststoffschutzfolien gilt es zu vermeiden, da sie in der Regel überflüssig sind.
  2. Die Entstehung von Abfallholz lässt sich verringern indem nur Mehrwegpaletten verwendet werden.
  3. Da eine Identifizierung von Kunststoffumreifungsbändern oft nicht möglich ist, sollten Eisenbänder verwendet werden.
  4. Die Verpackungsmaterialien sind zu reduzieren, PVC-Folien dürfen nicht verwendet werden.
  5. Wiederverwendbare Styroporchips sollten den Vorzug vor Styroporformteilen als Verpackungshilfen für Sanitärapparate erhalten.
  6. Kunststoffrohre sind möglichst in großen Verpackungseinheiten zu bestellen, als Beispiel: es ist sinnvoller 1x 100m zu bestellen als 4x 25m.
  7. Silikone und andere Dichtungsmassen möglichst in großen Gebinden verwenden.

Arbeitsweisen:
  1. Stemm- und Schlitzarbeiten müssen sorgfältig durchgeführt werden um die Entstehung von überschüssigem Bauschutt zu vermeiden.
  2. Die Rohre und Leitungen sind in den dafür vorgesehenen Schächten und gemauerten Schlitzen zu verlegen.
  3. Durch eine sorgfältige Durchführung der Arbeiten lässt sich Verschnitt bei metallischen Elementen verringern.
  4. Zur Vermeidung von Verschmutzungen sollten die ölhaltigen Frässpäne, die beim Schneiden der Gewinde anfallen, aufgefangen werden. Der Boden ist an dieser Stelle auch mit einer niedrigkantigen Auffangwanne zu schützen.
  5. Beim Verlegen von Kunststoffrohren kann der Verschnitt durch sorgfältigen Einbau verringert werden.
  6. Im Allgemeinen sollte der Gebrauch von Kunststoffteilen überprüft werden. Oft werden aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit Produkte verwendet, deren Abfälle vermeidbar wären.
  7. Falls Dämmstoffplatten benutzt werden müssen, ist darauf zu achten, dass durch sorgfältige Verarbeitung Verschnittreste so weit wie möglich vermieden werden.

Elektroinstallation und Telekommunikation

  Top   
Verpackungen:
  1. Neuware sollte sauber und trocken gelagert werden. Als Verpackungsmaterial sind Kartonagen ausreichend und deshalb zu bevorzugen. Zusätzliche Kunststoffschutzfolien gilt es zu vermeiden, da sie in der Regel überflüssig sind.
  2. Holzabfall lässt sich vermeiden indem ausschließlich Mehrwegkabelspulen verwendet werden.
  3. Die Verpackungsmaterialien sind zu reduzieren, PVC-Folien dürfen nicht verwendet werden.
  4. Kabel sollten in großen Verpackungseinheiten bestellt werden.
  5. Kunststoffleerrohre sind möglichst in großen Verpackungseinheiten zu bestellen, als Beispiel: es ist sinnvoller 1x 100m zu bestellen als 4x 25m.

Arbeitsweisen:
  1. Die Entstehung von Bauschutt durch Schlitzarbeiten kann durch die Vermeidung von überflüssigen Schlitzen und den Einsatz einer Schlitzmaschine verringert werden.
  2. Die Leitungen sind in den dafür vorgesehenen Schächten und Schlitzen zu verlegen.
  3. Durch eine sorgfältige Durchführung der Arbeiten lässt sich Verschnitt bei metallischen Elementen verringern.
  4. Beim Verlegen von Kunststoffrohren kann der Verschnitt durch sorgfältigen Einbau verringert werden.
  5. Verschnitt von unbeschädigten Kabelstücken sollte wiederverwendet werden.

Außenputz

  Top   
Verpackungen:
  1. Die Anlieferung des Putzes sollte als Fertigmischung per Silo erfolgen. Der Gebrauch von Kleinverpackungen wie Säcken und die Zubereitung der Mischung vor Ort ist so weit wie möglich zu unterbinden.
  2. Es ist ebenfalls möglich mineralische Kleber im Silo zu erhalten. Bei größerem Bedarf sollte daher auf die Bestellung des Materials in Kunststoffeimern oder Säcken verzichtet werden.

Arbeitsweisen:
  1. Es sind nur wiederverwendbare Gerüstsysteme zu errichten.
  2. Nicht wiederverwendbare Witterungsschutzsysteme für die Fassade sind möglichst zu vermeiden.
  3. Abklebefolien oder Abdeckplanen dürfen nicht aus PVC bestehen und sollten möglichst mehrmals verwendet werden.
  4. Die Fertigmischung des Putzes sollte möglichst ohne Zusätze bereitet werden. Flussmittel, Hydrophobierungsmittel und Benetzungsmittel sind, falls technisch machbar, zu vermeiden.
  5. Bei größeren Anwendungen sollten keine Silikonkartuschen verwendet werden. Sinnvoller sind hier nachfüllbare Handpresspistolen.

Bauschlosserei

  Top   
Verpackungen:
  1. Neuware sollte sauber und trocken gelagert werden. Als Verpackungsmaterial sind Kartonagen ausreichend und deshalb zu bevorzugen. Zusätzliche Kunststoffschutzfolien gilt es zu vermeiden, da sie in der Regel überflüssig sind.

Arbeitsweisen:
  1. Die Stahlteile sind möglichst durch Schrauben miteinander zu verbinden, dies spart Elektroden zum Schweißen und gewährleistet in der Zukunft einen einfachen neuerlichen Korrosionsschutz durch Abmontieren.
  2. Feuerverzinkungen sind nur mit den fertiggestellten Stahlteilen durchzuführen.
  3. Die Metallteile sind möglichst manuell mit Pinsel oder mit dem speziellen elektrostatischen Spritzverfahren mit Farbe zu beschichten. Herkömmliche Spritzverfahren haben große Farbverluste, welche aufwendig entsorgt werden müssen.
  4. Dübelsysteme auf Basis von PVC sind zu vermeiden, sinnvoll sind die PE oder PP-Kunststoffe.
  5. Chemische Dübelsysteme sind wegen der Vermischung von mineralischem Material und Kunststoff zu vermeiden.
  6. Abdeckmaterialien zum Schutze der Böden und Einbauelemente, sind möglichst nur punktuell einzusetzen und dem Fortgang der Arbeiten anzupassen. (weiterschieben)
  7. Folien zur Abdeckung sollten möglichst wiederverwendbar sein und möglichst aus Recyclingpapier bestehen oder aus PE (Polyethylen). PVC ist zu vermeiden.
  8. Klebebänder dürfen ebenfalls nicht aus PVC bestehen.

Estrich

  Top   
Verpackungen:
  1. Die Entstehung von Abfallholz lässt sich verringern indem nur Mehrwegpaletten verwendet werden.
  2. Die Anlieferung des Estrichs sollte als Fertigmischung per Silo erfolgen. Der Gebrauch von Zement in Säcken und die Zubereitung der Mischung vor Ort ist zu unterbinden.
  3. Bei einer Anlieferung des Estrichmaterials im Silo können ebenfalls Schutzfolien zur Abdeckung von Zement und Sand eingespart werden.
  4. Für die Dämmstoffe, möglichst große Verpackungseinheiten wählen, PVC-Verpackungen sind zu vermeiden.
  5. Für Voranstriche zur Erstellung von Feuchtigkeitsisolierungen sollten nur Großgebinde bestellt werden, auf Kleingebinde sollte man verzichten.

Arbeitsweisen:
  1. Die fertige Mischung sollte möglichst ohne Zusätze bereitet werden. Flussmittel, Hydrophobierungsmittel und Benetzungsmittel sind, falls technisch machbar, zu vermeiden.
  2. Bauschutt aus dem Abriss von fertiggestelltem Estrich kann bei sorgfältiger Bauausführung vermieden werden.

Fliesen

  Top   
Verpackungen:
  1. Neuware sollte sauber und trocken gelagert werden. Als Verpackungsmaterial sind Kartonagen ausreichend und deshalb zu bevorzugen. Zusätzliche Kunststoffschutzfolien gilt es zu vermeiden, da sie in der Regel überflüssig sind.
  2. Die Entstehung von Abfallholz lässt sich verringern indem nur Mehrwegpaletten verwendet werden.
  3. Möglichst die Fliesen und die Natursteinplatten in Kartonagen bestellen ohne zusätzlich Schrumpffolie zu verwenden.
  4. Die Verpackungsmaterialien dürfen nicht aus PVC bestehen.
  5. Die Anlieferung des Estrichs sollte als Fertigmischung per Silo erfolgen. Der Gebrauch von Zement in Säcken und die Zubereitung der Mischung vor Ort ist zu unterbinden.

Arbeitsweisen:
  1. Vor dem Verlegen der Fliesen sollte ein genauer Verlegeplan erstellt werden, der helfen soll, die Verschnittmenge zu reduzieren.
  2. Das Abdecken der fertig verlegten Fliesen sollte möglichst mit chlorfreien Kunststoffen erfolgen wie z.B. PE- Folie, welche sinnvollerweise wiederverwendbar sein sollte.
  3. Bauschutt lässt sich durch sorgfältige Bauausführung verringern.

Linoleum

  Top   
Verpackungen:
  1. Neuware sollte sauber und trocken gelagert werden. Als Verpackungsmaterial sind Kartonagen ausreichend und deshalb zu bevorzugen. Zusätzliche Kunststoffschutzfolien gilt es zu vermeiden, da sie in der Regel überflüssig sind.

Arbeitsweisen:
  1. Vor dem Verlegen des Linoleums sollte ein genauer Verlegeplan erstellt werden, der helfen soll, die Verschnittmenge zu reduzieren.
  2. Das Abdecken des fertig verlegten Linoleums sollte möglichst mit chlorfreien Kunststoffen erfolgen wie z.B. PE- Folie, welche sinnvollerweise wiederverwendbar sein sollte.
  3. Holzabfälle vom Zuschnitt für Fußleisten lassen sich durch sorgfältigen Einbau verringern.

Innenschreiner / Leichttrennwände

  Top   
Verpackungen:
  1. Die Anlieferung der Möbelteile, Türen usw. sollte mit wiederverwendbaren Schutzdecken erfolgen, Noppenfolien sind zu vermeiden.
  2. PVC darf als Verpackungsmaterial nicht verwendet werden.

Arbeitsweisen:
  1. Durch ein gutes Aufmaß lässt sich Holzverschnitt verringern.
  2. Das Abdecken der fertig eingebauten Möbel und Türen zum Schutze vor Verschmutzung und Beschädigung, sollte möglichst mit chlorfreien Kunststoffen erfolgen wie z.B. PE-Folie, welche sinnvollerweise wiederverwendbar sein sollte.
  3. Auf Polyurethanortschaum zum Einbau von Türen sollte verzichtet werden, da auf der Baustelle PU-Schaumabschnitte als Problemmüll anfallen und bei einem späteren Rückbau der PU-Schaum die Abfallbelastung entscheidend erhöht.
  4. Falls der Einsatz von Polyurethanortschaum unvermeidbar ist, sollten PU-Schaumdosen mit dem Symbol „PDR“ eingesetzt werden. Diese Dosen werden vom Hersteller über die SuperDrecksKëscht® fir Betriber kostenlos zurückgenommen und dem Recycling zugeführt. Die Kosten für diesen Aufwand sind im Kaufpreis enthalten.

Zwischen- und Schallschutzdecken

  Top   
  1. Die Entstehung von Abfallholz lässt sich vermeiden indem nur Mehrwegpaletten verwendet werden.
  2. Die Verpackungsmaterialien sind zu reduzieren, PVC-Folien dürfen nicht verwendet werden.

Anstrich

  Top   
Verpackungen:
  1. Bei der Bestellung und Lieferung sollte man auf wiederverwendbare Mehrweggebinde zurückgreifen.
  2. Es sollten möglichst nur Großgebinde bestellt werden, auf Kleingebinde sollte man, wenn möglichst verzichten.

Arbeitsweisen:
  1. Abdeckmaterialien zum Schutze der Böden und Einbauelemente, sind möglichst nur punktuell einzusetzen und dem Fortgang der Arbeiten anzupassen. (weiterschieben)
  2. Folien zur Abdeckung sollten möglichst wiederverwendbar sein und möglichst aus Recyclingpapier bestehen oder aus PE (Polyäthylen). PVC ist zu vermeiden.
  3. Klebebänder dürfen ebenfalls nicht aus PVC bestehen.
  4. Bei größeren Anwendungen sollten keine Silikonkartuschen verwendet werden. Sinnvoller sind hier nachfüllbare Handpresspistolen.

Gründächer

  Top   
  1. Die Entstehung von Abfallholz lässt sich vermeiden indem nur Mehrwegpaletten verwendet werden.
  2. Aufgrund ihrer hohen Haltbarkeit eignen sich „Big Bags“ sehr gut als Mehrwegtransportbehältnis. Auch wenn verschiedentlich kein Pfand erhoben wird, so sollten sich pfleglich behandelt und nicht nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden.

Außenanlagen

  Top   
Verpackungen:
  1. Unempfindliche Neuware benötigt keinen Witterungsschutz. Kunststoffschutzfolien gilt es daher zu vermeiden.
  2. Da eine Identifizierung von Kunststoffumreifungsbändern oft nicht möglich ist, sollten Eisenbänder verwendet werden.
  3. Verpackungsmaterialien für Pflastersteine etc. dürfen kein PVC enthalten.
  4. Möglichst die Steine ohne Verpackung (Schrumpffolie) und auf Europaletten liefern lassen.
  5. Zum Transport von Pflanzen sind Mehrwegbehältnisse zu verwenden. Diese sollten pfleglich behandelt werden um die Lebensdauer der Produkte voll auszunutzen.

Arbeitsweisen:
  1. Bei größeren Anwendungen sollten keine Silikonkartuschen verwendet werden. Sinnvoller sind hier nachfüllbare Handpresspistolen.



2008 v 2.0

  ANGEFÜGTES DOKUMENTDATEIEN
  Abfallvermeidung 2.0

90 ko