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Bau-Materialinformationen






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Titanzink

Einführung
Checkliste
Materialblatt


Einführung

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Bei der Gewinnung von Zink aus Zinkerzen wird das Erz gemahlen und durch Flotation angereichert. Danach wird das Konzentrat geröstet und es wird Zinkoxid gewonnen. Dabei entstehen SO2-haltige Gase, die zu Schwefelsäure weiterverarbeitet werden. Das Zink wird durch Elektrolyse gewonnen, mit dem Titan veredelt und anschließend gewalzt. Nachher werden die Bleche noch gespült und getrocknet.

Die Bleche werden entfettet und anschließend mit Säure gebeizt oder phosphatiert, wobei auf der Oberfläche Zinksalze entstehen, die gegen Korrosion schützen.

Der Recyclingaufwand von Zink ist niedriger als bei der Primärherstellung (ungefähr 95% Reduktion des Energieaufwandes).

Durch Regenwasser können Zinkione ausgelöst werden, diese haben negative Auswirkungen auf das aquatische Milieu. Dem kann durch den Einsatz von Filtern, Ableitung der ersten Anteile des Niederschlags oder korrosionshemmende Beschichtungen entgegengewirkt werden.

Checkliste

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  • Mechanische Befestigungen möglichen Klebeverbindungen vorziehen.
  • Blech aus recyceltem Material bevorzugt einsetzen (Herstellerinformation).
  • Die erforderliche Wärmedämmung beachten, beim Einsatz von wärmeleitenden Metallen.
  • Wärmebrücken vermeiden.
  • Zinkeintrag in das aquatische Milieu möglichst verhindern.
  • Bei Metallbedachungen die elektrochemische Korrosion von Metallen beachten (Aluminium/Kupfer, Kupfer/Titanzink, Kupfer/verzinkter Stahl) und gegebenenfalls andere Materialien einsetzen.

Materialblatt

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Herstellung
Inhaltsstoffe [3]
Zink, Kupfer, Titan, Aluminium
Energieaufwand in MJ/kg
k.A.
Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/kg
k.A.
Versauerung in g SOxÄq/kg
k.A.
Photosmog in g EthylenÄq/kg
k.A.
Energieaufwand in MJ/m2
k.A.
Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/ m2
k.A.
Versauerung in g SOxÄq/ m2
k.A.
Photosmog in g EthylenÄq/ m2
k.A.
Herstellungsort
Großregion
Materialspezifische Hinweise [3]
metallische Zinkemissionen in der Nähe der Produktionsbetriebe, Zinkschlämme werden der Produktion wieder zurückgeführt
Einbau
Dichte in kg/m³ [3]
7140
Wärmeleitfähigkeit in W/(mK) [3]
109
Druckfestigkeit in N/mm2
k.A.
Baustoffklasse [3]
A
Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen
beim Löten auf Verätzungsgefahr achten [3]
Nutzung
Anwendungsbereich [3]
Fassadenbekleidung, Dacheindeckung, Dachentwässerung
Mittlere Nutzungsdauer in a [3]
35 (nichttragende Konstruktion, Dächer)
25 (nichttragende Konstruktion, außen, Mauerabdeckung)
Instandhaltung [3]
Schutzanstrich je nach Alterung erneuern
Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen
Auswaschen von Zink durch Regen [3]
Raumklima
+ Abschirmwirkung gegen hochfrequente elektromagnetische Felder (Mobilfunkantennen)
- diffusionsdicht
- elektrisch leitfähig, kann elektrische Felder der Steckdosen, Lichtschalter und Leitungen weiterleiten
Rückbau
Recyclingfähigkeit [3]
Weiterverwertung zur Aufbereitung zu Zink



Zum Materialvergleich: Dacheindeckung



2008 v 2.0

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  Titanzink 2.0

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