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Projekte in Luxemburg




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Grundschule in Born

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Auf diesen Seiten werden Ihnen exemplarisch nachhaltige Bauprojekte aus Luxemburg vorgestellt. Wenn Sie weitere Projekte vorstellen möchten, dann würden wir uns freuen wenn Sie diese mit den notwendigen Angaben an das Leitfaden-Team schicken würden!

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Projekt
Grundschule, Born
Baujahr

2004
Gebäudetyp

Schule
Schwerpunkte
Energiekonzept
Architekt
Witry & Witry architecture urbanisme
www.witry-witry.lu
Bauherr
Gemeinde Mompach
Nutzer
Gemeinde Mompach
Siehe auch:
www.witry-witry.lu/Architektur/ARCHP13.HTM



Kurzbeschreibung

Das Schulprojekt ist Teil eines ökologisch motivierten Gesamtkonzeptes der Gemeinde Mompach. Parallel zum Schulgebäude ist eine Holzhackschnitzel-Verbrennungsanlage mit Fernwärmenetz für die gemeindeeigenen Gebäude (Zentralschule, Centre Culturel, Gemeindeateliers, Feuerwehr) entstanden. Die Holzhackschnitzel werden aus Holz der Gemeindewälder hergestellt. Desweiteren entsteht neben der Schule das Lotissement "In der Au". Es ist von Witry & Witry als Niedrigenergiesiedlung konzipiert und wird von der Gemeinde bezuschußt.
Die Schule ist ein dreigeschossiger Baukörper in Holzbauweise mit acht Klassensälen. Diesen Räumen auf der Nordwestseite ist eine nach Südosten ausgerichtete Pausenhalle vorgelagert. Diese verglaste Halle funktioniert wie ein Wintergarten, in dem Gärten entstehen, um die Beziehung der Kinder zur Natur zu verstärken. Zusatzflächen der Klassenräume orientieren sich zum Wintergarten und erhalten über diesen zusätzliche Belichtung.
Der Neubau stellt neben der bestehenden Halle einen in Volumen und Proportion gleichwertigen Baukörper dar. Die kompakte Bauweise ermöglicht einen rationellen und kostengünstigen Bauprozess (günstiges A/V-Verhältnis von 0,32; Verhältnis Bauvolumen zu wärmeabgebenden Außenflächen). Der Verbrauch an überbauten Flächen ist minimiert.
Energetisches Konzept: Der Wintergarten dient als Wärmespeicher und Pufferzone des massiven Hauptbaukörpers. Diese Funktion wird durch das hierauf abgestimmte Pflanzkonzept unterstützt, dass zudem zur Verbesserung des Raumklimas beiträgt.
Die Gebäudeausrichtung nach Süden erlaubt eine optimale Solarnutzung (passiv durch Wärmegewinne über den Wintergarten, aktiv durch auf dem Dach installierte Photovoltaikelemente).
Die Wandbauteile, sowie Dach- und Bodenflächen sind hochgedämmt. Eingebaut wurden Passivhausfenster mit Dreifachverglasung.
Das Gebäude besitzt eine kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie eine minimierte Heizanlage mit konventionellen Heizkörpern.
Die Belichtung des Gebäudes ist durch die natürliche zweiseitige Belichtung der Klassensäle und durch die automatische Steuerung des Kunstlichtes mit Tageslichtsensoren optimiert.
Durch die Minimierung des Energiebedarfs beträgt die errechnete Energiekennzahl bezogen auf Energiebezugsfläche nach SIA für den thermischen Energieverbrauch 20,0 kWh/m2 a und den Elektro-Energieverbrauch 6,0 kWh/m2 a.





2007 v 1.1