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Gipskartonplatten
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| Einführung |
| Checkliste |
| Materialblatt |
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Einführung
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Gipskartonplatten (GKP) bestehen aus einem Gipskern und einer Ummantelung aus Karton. Dem Gipskern können bestimmte Zusätze beigemengt werden, um spezifische Eigenschaften zu erhalten. So werden bspw. folgende Platten unterschieden: Gipskarton-Bauplatten (GKB), Gipskarton-Feuerschutzplatten (GKF, enthalten Glasfasern), imprägnierte Gipskarton-Bauplatten (GKBI, enthalten Silikonverbindungen) und imprägnierte Gipskarton-Feuerschutzplatten (GKFI, enthalten Glasfasern und Silikonverbindungen).1
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Wesentliche Platteneigenschaften resultieren aus der Verbundwirkung von Gipskern und Kartonummantelung, wobei der Karton als Armierung der Zugzone wirkt und den Gipsplatten, in Verbindung mit dem Gipskern, die erforderliche Festigkeit und Biegesteifigkeit verleiht.
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Sofern die Gipskartonplatten in einem Werk weiter bearbeitet werden (lochen, schlitzen, kaschieren, beschichten), werden sie als werkmäßig mechanisch bearbeitete GK-Platten, sonst als bandgefertigte Gipskartonplatten bezeichnet.
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Bandgefertigte Gipskartonplatten haben kartonummantelte Längskanten, die je nach Einsatzgebiet und Verspachtelungstechnik unterschiedlich profiliert ausgebildet werden können. Die Querkanten der Platten sind nicht mit Karton ummantelt. [3]
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Gipskartonplatten werden insbesondere als Wand- und Deckenbekleidungen, als Beplankungen für Montagewände sowie für die Herstellung vorgefertigter Bauteile verwendet. [44]
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Checkliste
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- Auf Gipskartonverbundplatten sollte aufgrund des eingesetzten Polystyrols beziehungsweise des Polyurethan-Hartschaums verzichtet werden, da Emissionen von Styrol oder Isocyanaten (PU) nicht auszuschließen sind.
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Materialblatt
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| Stuckgips (Natur und/oder REA-Gips2), Wasser, Karton, Zusatzstoffe (Stärke, Polysilaxane bei GKBI und GKFI, Glasfasern bei GKF) |
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| erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/kg [6] |
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| nicht-erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/kg [6] |
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| Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/kg [6] |
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| Versauerung in g SOxÄq/kg [6] |
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| Photosmog in g EthylenÄq/kg [6] |
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| erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/m2 1 |
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| nicht-erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/m2 1 |
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| Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/m2 |
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| Versauerung in g SOxÄq/m2 |
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| Photosmog in g EthylenÄq/m2 |
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| Materialspezifische Hinweise [3] |
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| Staubemissionen sind möglich, im Regelfall wird Gips aber über geschlossene Rohrleitungen transportiert. |
| Produktionsreste werden wieder dem Prozess zugeführt. |
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Wärmeleitfähigkeit in W/(mK) [3] |
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| A2 für Gipskartonplatten mit geschlossener Oberfläche und mind. 12,5 mm Dicke, sonst B1 |
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| Materialspezifische Hinweise [3] / |
| Schadstoffbelastungen |
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| Staubentwicklung beim Fräsen und Schneiden |
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| Innenausbau, Wand- und Deckenbekleidungen auf Unterkonstruktion, Vorsatzschalen, Trennwände, Unterdecken, Trockenunterböden |
| Imprägnierte Platten: einsetzbar in Feuchträumen und auf der Außenseite von Außenwänden |
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| Mittlere Nutzungsdauer in a [5] |
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| 50 (Trennwände innen), 45 (Deckenbekleidung, abgehängte Decken) |
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| Materialspezifische Hinweise [3] / |
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| Schadstoffbelastungen |
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| Gipskartonplatten werden auch mit Dämmstoffen als Verbundwerkstoff angeboten. |
| Siloxane |
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| + atmungsaktiv |
| + antistatisch |
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| Bei sortenreiner Trennung ist eine vollständige Wiederverwendung von Produktions-, Baustellen-, aber auch Rückbauabfällen als Anhydrit möglich. Eine Verwertung von Platten mit Glasfasern ist großtechnisch nicht möglich. |
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1) Die Werte in Klammern geben die Flächendichte in kg/m2 an, für die die Umrechnung durchgeführt wurde. Dabei wurde eine Stärke von 2 cm angenommen. Diese Werte wurden auch für die Umrechnung von Treibhauspotenzial, Versauerung und Photosmog genutzt.
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2010 v 2.01
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ANGEFÜGTES DOKUMENT | DATEIEN | | Gipskartonplatten 2.01 |  40 ko |
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