 |
Portland-Zement
|
| Einführung |
| Checkliste |
| Materialblatt |
|
Einführung
| |
|
Zement wird aus Kalziumkarbonat, Siliziumoxid, Aluminiumoxid und Eisenoxid hergestellt. Diese Stoffe sind Inhaltsstoffe von Gesteinen,1 die in einem nahegelegenen Steinbruch abgebaut werden. Diese Stoffe werden bei hohen Temperaturen,2 meist in einem Drehrohrofen, gebrannt. Anschließend wird der Zement gemahlen. In Zementwerken werden in der Regel Brennstoff und Material, durch die Zugabe bestimmter Reststoffe, substituiert.3
|
Das Rohmaterial wird in den Brecheranlagen zerkleinert und die verschiedenen Komponenten werden vermengt; die Rohmischung wird in sogenannten Mahltrocknungsanlagen (Kugelmühlen mit einer Füllung aus Stahlkugeln oder Walzmühlen mit Stahlwalzen) gemahlen und das Rohmehl wird homogenisiert; anschließend folgt das Brennen der Rohstoffe zu Klinker. Das Brenngut wird dabei bis auf eine Temperatur von ca. 1450°C erhitzt (Sinterzone). Das entstehende stückige Brennprodukt wird als Klinker bezeichnet. Der Klinker wird nach dem Brennen mit Gips und/oder Anhydrit zur Regulierung der Erstarrungsgeschwindigkeit und je nach gewünschter Zementart mit den jeweiligen Haupt- und Nebenbestandteilen gemischt und gemeinsam vermahlen (Sulfatgehalt: 3,5 - 4,0%). Dies dient auch der besseren Homogenisierung. [3] Laut der TRGS 613 dürfen nur chromatarme Zemente eingesetzt werden.4
|
Checkliste
| |
|
- Belastende Zusatzstoffe, Zuschläge und Zusatzmittel sollten möglichst minimiert werden.
|
Materialblatt
| |
|
|
|
|
| Zementklinker (Kalziumkarbonat, Siliziumoxid, Aluminiumoxid und Eisenoxid), Kalziumsulfat, Nebenbestandteile (Rohmehl, Filterstäube), Ton, mergelige Kalksteine |
|
| erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/kg [13] |
|
|
| nicht-erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/kg [13] |
|
|
| Treibhauspotential in kg CO2Äq/kg [13] |
|
|
| Versauerung in g SOxÄq/kg [13] |
|
|
| Photosmog in g Äq/kg [13] |
|
|
|
|
|
| erneuerbarer |
| Energie-aufwand in MJ/m3 1 |
|
|
| nicht-erneuerbarer |
| Energie-aufwand in MJ/m3 1 |
|
|
| Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/m3 |
|
|
| Versauerung in g SOxÄq/ m3 |
|
|
| Photosmog in g EthylenÄq/ m3 |
|
|
|
|
|
| Materialspezifische Hinweise |
|
| Luxemburgische Produktion nutzt zum Teil Altreifen als alternative Energiequelle zur Energiebereitstellung |
|
|
|
|
| 900 - 1900 (Schüttdichte) |
|
Wärmeleitfähigkeit in W/(mK) |
|
|
|
|
|
| Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen |
|
| Alkalinität des Produktes kann Reizungen [3] („Maurerkrätze“ - allergische Dermatose durch Chromate) verursachen. Berührung mit Augen und Haut vermeiden. |
|
|
|
|
| Zusatzstoff in Beton, Putz, Zementestrich, Bodenverfestigungen, Tragschichten |
|
| Mittlere Nutzungsdauer in a [5] |
|
| 40 (Außenzementputz), 25 (Zementputz für außenliegende Mauer- und Attikaabdeckungen sowie für Fensterbänke) |
|
|
|
|
| Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen |
|
|
|
|
| + antistatisch |
| - größtenteils diffusionsdicht, |
| - wasserundurchlässig, |
| - lange Trocknungszeiten |
|
|
|
|
| als Bauschutt wiederverwertbar |
|
|
|
1) Die Werte in Klammern geben die Dichte in kg/m3 an, für die die Umrechnung durchgeführt wurde. Diese Werte wurden auch für die Umrechnung von Treibhauspotenzial, Versauerung und Photosmog genutzt.
|
|
2008 v 2.0
|
|
ANGEFÜGTES DOKUMENT | DATEIEN | | Portland Zement 2.0 |  30 ko |
|
|
 |