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Naturharzlasuren, lösemittelhaltig
Naturharzlasuren, lösemittelhaltig
Einführung
Checkliste
Materialblatt
Einführung
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In lösemittelhaltigen Naturharzlasuren liegen die Bindemittel gelöst in organischen Lösemitteln vor, zudem enthalten sie geringe Mengen an Pigmenten und Füllstoffen. Die Bindemittel entsprechen der Naturharze, wie sie auch in Naturharzfarben enthalten sind: Meist sind es Kombinationen aus pflanzlichen Ölen mit Baumharzen. Holzlasuren sind dünnflüssig
1
und dringen tief in den Untergrund ein, werden deshalb auch als Dünnschichtlasuren oder Imprägnierlasuren bezeichnet. Zudem bleiben die Porenrillen des Holzes an der Oberfläche erhalten. Holzlasuren können auch wasserabweisende und schädlingsbekämpfende Zusätze enthalten.
Die Herstellung erfolgt möglichst schonend mit weitestgehendem Verzicht auf die Verwendung von Gefahrstoffen. Produktionsprozesse sind Destillation und Extraktion, so wird z. B. Kiefernharz durch Destillation in die Hauptbestandteile Kolophonium und Terpentinöl zerlegt. Rohe Pflanzenöle werden durch Kochen veredelt und erhalten so bessere technische Eigenschaften. Die angegebene Bindemittelmenge bezieht sich auf das Trockengewicht.
[3]
Checkliste
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Als weniger umweltbelastende Alternative für alle Anwendungsbereiche, können wasserverdünnbare Lasuren verwendet werden.
Es können geruchsintensive und vermutlich gesundheitsschädliche Abbau- oder Zersetzungsprodukte über längere Zeit freigesetzt werden. Wird die Farbe sachgemäß verarbeitet (Filmdicke, Trocknungszeit), ist das Risiko der Emissionen geringer. [3]
Lasuren mit Schädlingsbekämpfenden Zusätzen nur im Außenbereich einsetzen.
Im Anschluss an die Anstreicharbeiten verstärkt lüften, wodurch es im Prinzip zu einer nahezu vollständigen Verdunstung der leichtflüchtigen Lösemittel (VOC) kommt.
Materialblatt
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Herstellung
Inhaltsstoffe
[3]
Lösemittel (55-80%), Bindemittel (15-25%), Hilfsstoffe (1,5-7%), Füllstoffe und Pigmente (0-12%)
Energieaufwand in MJ/m
2
[3]
2
13 - 16
Umweltbelastungszahl BZ in 1/m
2
[3]
22 - 25
Herstellungsort
k.A.
Materialspezifische Hinweise
Lösemittelemissionen
Einbau
Dichte in kg/m³
-
Dampfdiffusionswiderstandszahl
k.A.
Baustoffklasse
-
Materialspezifische Hinweise /
Schadstoffbelastungen
Einatmen der Dämpfe und Hautkontakt verhindern;
[3]
VOC, Terpene
Nutzung
Anwendungsbereich
[3]
Holzschutz im Innen- und Außenbereich
Mittlere Nutzungsdauer in a
[5]
12 (Innenbereich)
15 (Außenanstrich)
Instandhaltung
[3]
können abgebürstet, geschliffen und überstrichen werden, vollständige Entfernung nicht notwendig
Materialspezifische Hinweise /
Schadstoffbelastungen
Es können geruchsintensive Abbau- oder Zersetzungsprodukte über längere Zeit freigesetzt werden.
[3]
VOC (nur in der Anfangsphase), Terpene (über Monate oder Jahre), eventuell Aldehyde
2
Raumklima
+ atmungsaktiv
+ wasserdampfdurchlässig
+ antistatisch
Rückbau
Recyclingfähigkeit
[3]
Behandelte Bauteile werden in ihrer Recyclingfähigkeit beeinträchtigt.
2)
Aufbau: Grundierung (200 g/m
2
), lösemittelhaltige Naturharzlasur (210 g/m
2
), Standardaufbau für Holzlasur im Außenbereich
Zum Materialvergleich: Oberflächenbehandlung
2008 v 2.0
ANGEFÜGTES DOKUMENT
DATEIEN
Naturharzlasuren (lösemittelhaltig) 2.0
30 ko
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