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Naturharzfarben
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| Einführung |
| Materialblatt |
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Einführung
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Naturharzfarben (Naturharzdispersionen) sind Farben, in denen das Bindemittel fein verteilt in Wasser vorliegt. Die Bindemittel sind tierische und pflanzliche Öle, Harze und Wachse (z.B. Leinöl, Holzöl, Rizinusöl, Safloröl, Kopalharze, Balsamharze, Karnaubawachs, Bienenwachs) in verschiedenen Kombinationen. Die Bindemittel werden geringfügig physikalisch und chemisch aufbereitet (modifiziertes Naturharz/Öl), um die technischen Eigenschaften zu verbessern. Naturharzfarben enthalten geringe Mengen Lösemittel zur Filmbildung. Die Herstellung erfolgt möglichst schonend mit weitestgehendem Verzicht auf die Verwendung von Gefahrstoffen. Produktionsprozesse sind Destillation und Extraktion, so wird z. B. Kiefernharz durch Destillation in die Hauptbestandteile Kolophonium und Terpentinöl zerlegt. Rohe Pflanzenöle werden durch Kochen veredelt und erhalten so bessere technische Eigenschaften. Die Herstellung der Füllstoffe ist nicht produktgruppenspezifisch. Bei den Farbpigmenten werden hauptsächlich mineralische Pigmente (Erdfarben) verwendet. Die Weißpigmente, sowie stark leuchtende Buntpigmente, stammen auch bei Naturharzfarben aus konventioneller Produktion. Die angegebene Bindemittelmenge bezieht sich auf das Trockengewicht. [3]
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Materialblatt
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| Füllstoffe und Pigmente (40-50%), Wasser (40-50%), Naturharzbindemittel (5-15%), Lösemittel (1-7%), Hilfsstoffe (1%, Konservierungsmittel) |
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| Energieaufwand in MJ/m2 [3] 1 |
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| Umweltbelastungszahl BZ in 1/m2 [3] 1 |
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| Materialspezifische Hinweise [3] |
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Dampfdiffusionswiderstandszahl [3] |
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| Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen |
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| Einatmen der Dämpfe und Hautkontakt vermeiden, [3] |
| VOC, Glykolether, Terpene |
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| mineralische Wand-, Deckenuntergründe und Tapeten im Innenbereich mit geringer Beanspruchung, (Grundierung notwendig bei Gipsplatten und stark saugenden Untergründen) |
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| Mittlere Nutzungsdauer in a |
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| können mit Laugenwasser gereinigt und überstrichen werden, vollständige Entfernung ist mit hohem Aufwand verbunden |
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| Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen |
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| Durch Diffusion, Versprödung, oder bei der Renovierung können verschiedene umweltrelevante Bestandteile emittiert werden; [3] |
| Glykolether und Terpene (über Monate oder Jahre), Isothiazolinone, eventuell Aldehyde1 |
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| + atmungsaktiv |
| + wasserdampfdurchlässig |
| + antistatisch |
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| Behandelte Bauteile werden in ihrer Recyclingfähigkeit beeinträchtigt. |
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ANGEFÜGTES DOKUMENT | DATEIEN | | Naturharzfarben 2.0 |  30 ko |
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