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Bau-Materialinformationen






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Massivholzparkett

Einführung
Checkliste
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Materialblatt


Einführung

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Die verschiedenen Parkettarten aus Massivholz (Mosaikparkett, Stabparkett, Riemenparkett, Tafelparkett, Massivparkett, Hochkant-Lamellenparkett) werden aus Stammholz, das in der Sägerei entrindet, eingeschnitten und gelagert wird, in Parkettwerken hergestellt. Die luftgetrockneten Schnitthölzer werden grob zugeschnitten und auf ca. 10 % Holzfeuchtigkeit getrocknet. Danach werden die Parkettelemente (Lamellen, Stäbe, Riemen, Tafeln) zugeschnitten, je nach Parkettart mit Nut und Kamm/Feder versehen und entsprechend ihrer Qualität sortiert. Um eine rationelle Verlegung zu ermöglichen, werden die einzelnen Parkettelemente in der Regel zu größeren Verlegeeinheiten zusammengefügt. In der Regel werden die Verlegeeinheiten mit roher Oberfläche ausgeliefert und erst auf der Baustelle mit einer Oberflächenbehandlung versehen. Es sind aber auch Verlegeeinheiten mit werkseitiger Oberflächenbehandlung möglich.

Zur Herstellung von Fertigparkett werden die Nutzschicht und das Trägermaterial (Stammholz) zugeschnitten, verleimt, auf Verlegegröße zugeschnitten und mit Nut und Feder versehen. In der Regel wird im Parkettwerk eine Oberflächenversiegelung aufgebracht, aber auch unbehandelte Fertigparkettelemente zur nachträglichen Oberflächenbehandlung auf der Baustelle sind möglich.

Die Herstellung von Hobeldielen geschieht im Hobelwerk. Das Stammholz wird vorbereitet, die Endverarbeitung erfolgt durch Hobeln der Ober- und Unterseite sowie Fräsen von Nut und Feder. Eine werkseitige Oberflächenbehandlung ist nicht üblich. Die Herstellung von Landhausdielen ist mit derjenigen von Fertigparkett vergleichbar. [3]

Checkliste

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  • Bauliche, konstruktive Maßnahmen und Holzartauswahl sollten vor der Oberflächenbehandlung und dem chemischen Holzschutz stehen.
  • Einheimische Holzarten (europäische) bevorzugen. Gezielt Hölzer aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern einsetzen. Dazu das internationale kontrollierte FSC1- oder PEFC2- Label beachten.
  • Chemischen Holzschutz 3 (siehe dazu Kapitel Holzschutzmittel) nur anwenden wenn bauliche Maßnahmen zum Feuchte- und Witterungsschutz nicht anwendbar sind. In Innenräumen keine Holzwerkstoffe mit chemischen Holzschutzmitteln oder organischen Flammschutzmitteln anwenden.
  • Lösemittelfreie oder -arme Oberflächenbehandlung anstreben.
  • Auf Polyurethan-haltige Oberflächenbehandlung verzichten.
  • Möglichst eine diffusionsoffene, atmungsaktive Oberflächenbehandlung wählen (Öle).
  • Holzwerkstoffe getrennt rückbauen und möglichst wiederverwerten.
  • Mechanische Befestigungen möglichen Klebeverbindungen vorziehen. Auf Formaldehyd- und Polyurethan-haltige Kleber verzichten.

Links

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http://www.fsc-deutschland.de/

http://www.pefc.lu

http://www.pefc.org

Materialblatt

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Herstellung
Inhaltsstoffe [3]
Holz, Bindemittel, Oberflächenbehandlung (Öl, Wachs, Versiegelung)
Energieaufwand in MJ/m2 3
250
Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/m2 4
25
Versauerung in mol H+/m2
k.A.
Photosmog in g EthylenÄq/m2
k.A.
Herstellungsort
Großregion
Materialspezifische Hinweise
-
Einbau
Dichte in kg/m³ [3]
655  -  715 (Laubholz)
470  -  605 (Nadelholz)
Wärmeleitfähigkeit in W/(mK) [4]
0,20 (Laubholz)
0,13 (Nadelholz)
Baustoffklasse [3]
B1 (Laubholz)
B2 (Nadelholz)
Materialspezifische Hinweise /
Schadstoffbelastungen
Klebertyp beachten, Oberflächenbehandlung beachten, [3] keine Insektizide oder Fungizide verwenden;
Holzstaub (Feinstaubmaske), je nach Oberflächenbehandlung Isocyanat- oder Lösemittelbelastungen möglich
Nutzung
Anwendungsbereich [3]
Wohnungsbau, Verwaltung und Gewerbe, im Nassbereich vermeiden
Mittlere Nutzungsdauer in a [5]
60 (Hartholz), 8 (Versiegelungen und Lack), 4 (Imprägnierungen, Öl und Wachs)
Instandhaltung [3]
Oberflächenbehandlung muss regelmäßig erneuert werden, durch Abschleifen der Oberfläche kann die Nutzschicht erneuert werden
Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen
Klebertyp beachten; [3]
je nach Oberflächenbehandlung sind Isocyanat-, Lösemittel-, Biozid-, Flammschutzmittel- oder Terpenbelastungen möglich
Raumklima
+ fußwarm
Unversiegeltes Holzparkett:
+ atmungsaktiv
+ feuchtigkeitsregulierend
+ antistatisch
Versiegeltes Holzparkett:
- diffusionsdicht
- elektrostatisch
Rückbau
Recyclingfähigkeit [3]
je nach Befestigungssystem ist eine stoffliche Verwertung (Weiterverwertung) möglich, energetische Verwertung

3) Annäherung [10] auf Basis einer Probe, Nutzungsphase nicht mit inbegriffen

4) Annäherung [10] auf Basis einer Probe, Nutzungsphase von 20 Jahren



Zum Materialvergleich: Bodenbelag



2008 v 2.0

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  Massivholzparkett 2.0

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