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Bau-Materialinformationen






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Leichtputz / Leichtmörtel

Einführung
Checkliste
Materialblatt


Einführung

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Als Bindemittel werden Kalk und Zement eingesetzt. Die Ausgangsstoffe werden dosiert, gemischt und dann als Sackware oder in Baustellensilos angeboten. Im Gegensatz zu normalem Putz, werden bei Leichtputz Anteile an mineralischen und/oder organischen Zuschlägen mit porigem Gefüge zugesetzt.

Checkliste

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  • Leichtputz mit mineralischem Zuschlag, denen mit Kunststoff versetzten vorziehen.
  • Leichtputz mit möglichst geringen Mengen an Zusatzmitteln verwenden.
  • Fungizide Zusätze vermeiden.
  • Portland-Zement anderen Zementen (Eisenportland-, Hochofen- oder Trasszement) wegen der geringeren Radioaktivität vorziehen.

Materialblatt

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Herstellung
Inhaltsstoffe [3]
Kalk, Zement, Zuschlag mit geringer Dichte (Blähperlit, Blähton, Expandiertes Polystyrol usw.), Wasser, Zusatzstoffe
erneuerbarer
Energieaufwand in MJ/kg [14]
0,38
nicht-erneuerbarer
Energieaufwand in MJ/kg [14]
3,81
Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/kg [14]
0,63
Versauerung in g SOxÄq/kg [14]
1,06
Photosmog in g EthylenÄq/kg [14]
0,04
erneuerbarer
Energieaufwand in MJ/m2 1
7,22 (19)
nicht-erneuerbarer
Energieaufwand in MJ/m2 1
72,39 (19)
Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/m2
11,97
Versauerung in g SOxÄq/m2
20,14
Photosmog in g EthylenÄq/m2
0,76
Herstellungsort
Großregion
Materialspezifische Hinweise
Produktionsreste werden wieder in den Prozess zurückgeführt
Einbau
Dichte in kg/m³ [3]
600  -  1300
Wärmeleitfähigkeit in W/(mK) [4]
0,21 (Dichte 700)  -  0,36 (Dichte 1000)
Baustoffklasse [3]
A1
Materialspezifische Hinweise [3] / Schadstoffbelastungen
Stark basische Wirkung des Kalks;
Berührung mit Augen und Haut vermeiden,
„Maurerkrätze“  - allergische Dermatose durch Chromate des Zements
Nutzung
Anwendungsbereich [3]
Außen- und Innenputz, Sonderzwecke: Sanierputz, Akustikputz, Bestandteile von Renovierputzsystemen
Mittlere Nutzungsdauer in a
k.A.
Instandhaltung
-
Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen
erhöhte Radioaktivität (nicht bei Portlandzement)
Raumklima
+ antistatisch
- geringes Diffusionsvermögen
- mäßiges Feuchteverhalten
- lange Trocknungszeiten
Rückbau
Recyclingfähigkeit [3]
Verwertung als Bauschutt nur bei rein mineralischen Leichtputzen möglich

1) Die Werte in Klammern geben die Flächendichte in kg/m2, an, für die die Umrechnung durchgeführt wurde. Dabei wurde eine Stärke von 2 cm angenommen. Diese Werte wurden auch für die Umrechnung von Treibhauspotenzial, Versauerung und Photosmog genutzt.



Zum Materialvergleich: Putz



2008 v 2.0

  ANGEFÜGTES DOKUMENTDATEIEN
  Leichtputz-Leichtmörtel 2.0

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