Suche  
 Erweiterte Suche
HOME
Druckversion   Links   Lesezeichen   FAQ   Kontakt   Site map





Bau-Materialinformationen






  / Home / Bau-Materialinformationen / Lasuren, wasserverdünnbar

Lasuren, wasserverdünnbar

Einführung
Checkliste
Materialblatt


Einführung

  Top   
In wasserverdünnbaren Lasuren liegt das Bindemittel fein verteilt in Wasser vor, zusätzlich sind ein geringer Anteil organischer Lösemittel, wenig Füllstoffe und Pigmente enthalten. Als Bindemittel werden Acrylate und Alkydharz/Acrylat-Kombinationen verwendet. Auch wasserverdünnbare Lasuren auf Basis von Naturharzen sind möglich, aber nicht sehr witterungsbeständig. Holzlasuren sind dünnflüssig1 und dringen tief in den Untergrund ein, werden deshalb auch als Dünnschichtlasuren oder Imprägnierlasuren bezeichnet. Zudem bleiben die Porenrillen des Holzes an der Oberfläche erhalten. Sie können auch wasserabweisende und schädlingsbekämpfende Zusätze enthalten.

Bei der Herstellung der Bindemittel sind eine Reihe von chemischen Syntheseprozessen notwendig, bei denen auch verschiedene Gefahrstoffe, z. T. mit eindeutig krebserzeugender Wirkung, Verwendung finden. Die Herstellung der Pigmente und Füllstoffe ist nicht produktgruppenspezifisch. Die angegebene Bindemittelmenge bezieht sich auf das Trockengewicht. [3]

Checkliste

  Top   
  Lasuren möglichst ohne Grundierung auftragen, da diese die positiven Eigenschaften der Farbe sowie des Putzes in Bezug auf das Raumklima zunichte macht.

  Lasuren mit schädlingsbekämpfenden Zusätzen nur im Außenbereich einsetzen.

Materialblatt

  Top   
Herstellung
Inhaltsstoffe [3]
Wasser (55-75%), Bindemittel (15-30%), Lösemittel (1-8%), Füllstoffe und Pigmente (1-5%), Hilfsstoffe (0,5-4%, Trocknungsstoffe, usw.)
Energieaufwand in MJ/m2 [3] 2
7  -  11
Umweltbelastungszahl BZ in 1/m2 [3] 2
6  -  11
Herstellungsort
k. A.
Materialspezifische Hinweise [3]
Lösemittel, abhängig vom Herstellungsprozess (Blausäure, Ethylenoxid)
Einbau
Dichte in kg/m³
-
Dampfdiffusionswiderstandszahl [3]
12000  -  23000
Baustoffklasse
-
Materialspezifische Hinweise /
Schadstoffbelastungen
Einatmen der Dämpfe und Hautkontakt verhindern; [3]
VOC, Glykolether, Terpene, Restmonomere (Acrylnitril, Acrylsäure)
Nutzung
Anwendungsbereich [3]
Holzschutz im Innen- und Außenbereich
Mittlere Nutzungsdauer in a [5]
12 (Innenbereich)
15 (Außenanstrich)
Instandhaltung [3]
können abgebürstet, geschliffen und überstrichen werden, vollständige Entfernung nicht unbedingt notwendig
Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen
Raumklima
+ atmungsaktiv
- wasserdampfdicht
Rückbau
Recyclingfähigkeit [3]
Behandelte Bauteile werden in ihrer Recyclingfähigkeit beeinträchtigt.

2) Aufbau: wasserverdünnbare Grundierung (150 g/m2), wasserverdünnbare Kunstharzlasur (360 g/m2), Standardaufbau für Holzlasur im Außenbereich



Zum Materialvergleich: Oberflächenbehandlung



2008 v 2.0

  ANGEFÜGTES DOKUMENTDATEIEN
  Lasuren (wasserverduennbar) 2.0

30 ko