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Bau-Materialinformationen






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Kunstharzlasuren, lösemittelhaltig

Einführung
Checkliste
Materialblatt


Einführung

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In lösemittelhaltigen Kunstharzlasuren liegen die Bindemittel gelöst in organischen Lösemitteln vor, zudem enthalten sie geringe Mengen an Pigmenten und Füllstoffen. Sie wurden durch chemische Modifikationen aus den Ölfarben entwickelt. Wichtigste Ausgangsprodukte sind Fettsäuren. Diese bestimmen die wesentlichen Eigenschaften. Holzlasuren werden im Normenwesen auch als Dünnschichtlasuren oder Imprägnierlasuren bezeichnet.

Bei der Herstellung von Alkydharzen sind eine Reihe von chemischen Syntheseprozessen notwendig, bei denen auch verschiedene Gefahrstoffe, z. T. mit eindeutig krebserzeugender Wirkung, Verwendung finden. Die Herstellung der Pigmente und Füllstoffe ist nicht produktgruppenspezifisch. Die angegebene Bindemittelmenge bezieht sich auf das Trockengewicht. [3]

Checkliste

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  • Wasserverdünnbare Lasuren bevorzugt einsetzen.
  • Im Anschluss an die Anstreicharbeiten verstärkt lüften, wodurch es im Prinzip zu einer nahezu vollständigen Verdunstung der leichtflüchtigen Lösemittel (VOC) kommt.

Materialblatt

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Herstellung
Inhaltsstoffe [3]
Lösemittel (60-75%), Bindemittel (20-35%), Hilfsstoffe(1-3% Trockner), Füllstoffe/Pigmente (0-5%)
Energieaufwand in MJ/m2 [3] 1
22  -  25
Umweltbelastungszahl BZ in 1/m2 [3] 1
30  -  36
Herstellungsort
k.A.
Materialspezifische Hinweise
Lösemittelemissionen
Einbau
Dichte in kg/m³
-
Dampfdiffusionswiderstandszahl [3]
12000  -  23000
Baustoffklasse
-
Materialspezifische Hinweise [3] /
Schadstoffbelastungen
Einatmen der Dämpfe und Hautkontakt verhindern;
Lösemittelemissionen, Restmonomere
Nutzung
Anwendungsbereich [3]
Holzschutz im Innen- und Außenbereich
Mittlere Nutzungsdauer in a [5]
12 (Innenbereich)
15 (Außenanstrich)
Instandhaltung [3]
können abgebürstet, geschliffen und überstrichen werden, vollständige Entfernung nicht unbedingt notwendig
Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen
VOC (nur in den Anfangswochen),
Restmonomere (je nach Ausgangsmaterial)
Raumklima
- diffusionsdicht
- wasserdampfdicht
Rückbau
Recyclingfähigkeit [3]
Behandelte Bauteile werden in ihrer Recyclingfähigkeit beeinträchtigt.

1) Aufbau: Grundierung (150 g/m2), lösemittelhaltige Kunstharzlasur (300 g/m2), Standartaufbau für Holzlasur im Aussenbereich



Zum Materialvergleich: Oberflächenbehandlung



2008 v 2.0

  ANGEFÜGTES DOKUMENTDATEIEN
  Kunstharzlasuren (lösemittelhaltig) 2.0

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