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Kunstfaser-Teppichboden
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| Einführung |
| Checkliste |
| Links |
| Materialblatt |
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Einführung
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Neben den Kunstfasern in der Nutzschicht, bestehen Teppichbodenbeläge aus Trägergeweben, Rückenschichten und diversen Ausrüstungen (Additiven) zur Erzielung spezifischer technischer Eigenschaften. Je nach dem Herstellungsverfahren wird in Polbeläge (Tufting, Webware) und Vliesbeläge (Nadelfilz) unterschieden. Teppichböden gelangen als Auslegeware (Bahnen) und Fliesen in Dicken von 5-12 mm in den Handel.
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Das wichtigste Herstellungsverfahren ist die Tuftingtechnik, bei der die Materialien der Nutzschicht in eine vorgefertigte Trägerschicht eingenadelt und die Schlingen auf der Rückseite durch einen Anstrich fixiert werden. Bei der Webtechnik werden die Materialien der Nutzschicht auf Webstühlen hergestellt. Bei beiden Verfahren wird nach Bedarf ein Teppichrücken aus Kunststoff oder aus textilen Fasern aufgebracht. Das dritte Herstellungsverfahren ist die Vliestechnik, bei der ein Faservlies in einer Nadelmaschine von einer Vielzahl von Nadeln durchstochen und die Fasern miteinander verschlungen werden. Nach Bedarf wird das Faservlies mit einer Träger- oder Polsterschicht verbunden, mit einer Rückenschicht versehen (Schwerschicht, Schaumrücken) oder in Kunstharz getränkt. Daneben sind diverse weitere Herstellungsverfahren möglich, die mengenmäßig ohne Bedeutung sind. [3]
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Checkliste
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- Bodenbelag mit passenden Eigenschaften an die Nutzung aussuchen, da Additive eingesetzt werden um die technischen Eigenschaften des Belags zu beeinflussen. [2]
- Rückenschichten aus nachwachsenden Rohstoffen (Jute) bevorzugen.
- Auf schwermetallfreie Pigmente achten.
- Auf Pflege- und Reinigungsanleitung achten, um die Langlebigkeit des Teppichs auszunutzen.
- Lose verlegte (ohne Randbefestigung oder mit doppelseitigem Klebeband am Rand) oder gespannte Teppichböden den verklebten vorziehen.
- Werden doch Kleber zur Befestigung eingesetzt, sollten Teppichböden mit einem textilen Zweitrücken eingesetzt werden. Die rückstandsfreie Entfernung wird somit vereinfacht, da kaum Reste auf dem Verlegeuntergrund zurückbleiben. Andererseits werden somit die Klebermissionen an die Raumluft verstärkt, da der Teppichrücken keine Abschirmwirkung mehr hat.
- Auf geprüfte Qualität (z. B. Der Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden e.V. (GuT)) 1 achten.
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Links
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Materialblatt
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| Kunststoff (Polyamid, Polypropylen, Polyester, Polyacryl), Kautschuk, Jute, Füllstoffe (Gesteinsmehle), Additive |
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| Energieaufwand in MJ/m2 2 |
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| Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/m2 3 |
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| Photosmog in g EthylenÄq/m2 |
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| Materialspezifische Hinweise |
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Wärmeleitfähigkeit in W/(mK) |
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| Materialspezifische Hinweise [3] / Schadstoffbelastungen |
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| Mittlere Nutzungsdauer in a [5] |
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| Renovierung kaum möglich, meist muss gesamter Belag ausgewechselt werden, sind schmutz-empfindlich |
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| Materialspezifische Hinweise [3] / |
| Schadstoffbelastungen |
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| Abbauprodukte können emittieren (VOC), Klebertyp beachten; |
| anfängliche Geruchsbelästigungen möglich, Weichmacher, Flammschutzmittel, Isocyyanate (je nach Teppichrücken), vereinzelt Biozide |
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| + fußwarm |
| - diffusionsdicht |
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ANGEFÜGTES DOKUMENT | DATEIEN | | Kunstfaser Teppichboden 1.1 |  30 ko |
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