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Kork-Dämmstoffe
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| Einführung |
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| Materialblatt |
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Einführung
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Kork ist ein nachwachsender Rohstoff, der aus der Rinde der Korkeiche - vor allem im Mittelmeerraum - gewonnen wird. Die Korkrinde wird vom Stamm gelöst und in Mühlen mechanisch zerkleinert. Dem so entstandenen Granulat wird unter Druck und Luftabschluss überhitzter Wasserdampf zugeführt. Der Kork expandiert auf das 2- bis 4-fache seines Volumen und das korkeigene Harz (Suberin) wandert an die Außenseite der Körner und verklebt sie zu großen Blöcken (Backkork, niedrig-rein-expandierter Kork).
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Nach dem sogenannten Backen werden die Blöcke mit ca. 70°C heißem Wasser besprüht, danach abgekühlt und zu Platten geschnitten. Aus den Schnittresten wird Korkgranulat hergestellt, welches ebenfalls als Schüttdämmung genutzt wird. [3]
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Checkliste
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- Auf unbehandelten Kork zurückgreifen.
- Auf mit Kunstharz gebundene Preßkorkplatten verzichten.
- Aufgrund eventueller schadstoffhaltiger Kleberreste sollte ebenfalls auf recycelten Kork verzichtet werden.
- Bei zu hohen Temperaturen während dem Expandieren können gesundheitsschädigende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sowie Phenole entstehen (typischer Geruch, Geruchsbelästigungen).
- Behandelte Korkoberflächen (Kunststoffdispersionen) vermeiden.
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Materialblatt
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| erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/kg [13] |
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| nicht-erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/kg [13] |
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| Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/kg [13] |
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| Versauerung in g SOxÄq/kg [13] |
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| Photosmog in g EthylenÄq/kg [13] |
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| erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/m2 1 |
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| nicht-erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/m2 1 |
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| Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/m2 |
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| Versauerung in g SOxÄq/m2 |
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| Photosmog in g EthylenÄq/m2 |
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| erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/m2 2 |
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| nicht-erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/m2 2 |
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| Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/m2 |
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| Versauerung in g SOxÄq/m2 |
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| Photosmog in g EthylenÄq/m2 |
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| Rohstoff wird hauptsächlich in Portugal produziert |
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| Materialspezifische Hinweise [3] |
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| Bei schlecht kontrollierten Verfahren können Verschwelungsprodukte entstehen (z.B: Benzpyren). |
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Wärmeleitfähigkeit in W/(mK) [4] |
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| Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen |
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| als Dämmung zwischen Sparren, der oberen Geschossdecke und der Außenwände, sowie als Kern- und Innendämmung |
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| Mittlere Nutzungsdauer in a [5] |
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| Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen |
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| + atmungsaktiv |
| + antistatisch |
| - schimmelpilzanfällig |
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| recyclingfähig, Reststoffe können als Schüttung genutzt werden, energetische Verwertung möglich |
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1) Die Werte in Klammern geben die Flächendichte in kg/m2 an, für die die Umrechnung durchgeführt wurde. Dabei wurde eine Stärke von 10 cm angenommen. Diese Werte wurden auch für die Umrechnung von Treibhauspotenzial, Versauerung und Photosmog genutzt.
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2) Die Werte in Klammern geben die Wärmeleitfähigkeit in W/(m*K) und die Dicke in cm an, für die die Umrechnung durchgeführt wurde. Dabei wurde ein Wärmedurchgangskoeffizient von 0,2 W/m2*K angenommen. Diese Werte wurden auch für die Umrechnung von Treibhauspotenzial, Versauerung und Photosmog genutzt.
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Zum Materialvergleich: Dämmstoff
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2008 v 2.0
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ANGEFÜGTES DOKUMENT | DATEIEN | | Kork-Dämmstoffe 2.0 |  30 ko |
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