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Expandiertes Polystyrol EPS
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| Einführung |
| Checkliste |
| Materialblatt |
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Einführung
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Polystyrol ist ein organischer Dämmstoff aus der Gruppe der Schaumkunststoffe. Expandiertes Polystyrol wird mit Wasserdampf expandiert. Dazu wird Polystyrolgranulat mit dem Treibmittel Pentan versetzt und unter Wärmezufuhr (Wasserdampf >+ 100°C) zu Perlen aufgebläht (Vorschäumen). Bei diesem Prozess verdampft das Treibmittel. Polystyrol entsteht durch Polymerisation von Styrol (Verbindung gleichartiger Grundmoleküle). Dabei handelt es sich um eine dynamische Reaktion, die von spezifischen Randbedingungen abhängig sind (z.B. Temperatur) und auch rückgängig verlaufen können. Somit ist stets mit einer gewissen Freisetzung der Monomere oder Grundmoleküle, in diesem Fall Styrol, zu rechnen. Nach Kühlung und Zwischenlagerung werden die Perlen in Formen gefüllt und bei einer zweiten Heißdampfbehandlung weiter aufgebläht (Ausschäumen) und miteinander verschweißt. Die dadurch entstandenen Blöcke werden zu Platten geschnitten. [3]
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Checkliste
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- Styrolemissionen während der Nutzungsphase sind vor allem bei einem Einbau in Innenräumen bei direktem Raumluftkontakt nicht auszuschließen. Aus diesem Grund sollten Polystyrolprodukte nicht in Innenräumen mit direktem Kontakt zur Raum- und Atemluft verwendet werden. Polystyrol-Trittschalldämmungen unter dem Estrich sind aufgrund der Abschirmwirkung des diffusionsdichten Estrichs unbedenklich. Auch bei einem Einsatz im Aussenbereich (Aussenputz) sind keine Innenraumluftbelastungen durch Styrol zu erwarten.
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Materialblatt
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| Styrol, Treibmittel (Pentan), Flammschutzmittel, Kaschierungstoffe |
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| erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/kg [13] |
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| nicht-erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/kg [13] |
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| Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/kg [13] |
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| Versauerung in g SOxÄq/kg [13] |
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| Photosmog in g EthylenÄq/kg [13] |
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| erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/m2 1 |
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| nicht-erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/m2 1 |
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| Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/m2 |
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| Versauerung in g SOxÄq/m2 |
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| Photosmog in g EthylenÄq/m2 |
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| erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/m2 2 |
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| nicht-erneuerbarer |
| Energieaufwand in MJ/m2 2 |
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| Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/m2 |
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| Versauerung in g SOxÄq/m2 |
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| Photosmog in g EthylenÄq/m2 |
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| Materialspezifische Hinweise [8] [3] |
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| Styrol, Pentan bzw. Rückstände aus der Produktion können dem Prozess wieder zugeführt werden |
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Wärmeleitfähigkeit in W/(mK) [4] |
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| Materialspezifische Hinweise / |
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| Schadstoffbelastungen |
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| während der Verarbeitung können Pentanemissionen entstehen; [3] |
| insbesondere beim Erhitzen, Zuschneiden, Schmelzen, usw. können Styrol, Pentan, Benzol und Ethylbenzol emittieren |
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| als Dämmung zwischen und auf den Sparren, der oberen Geschossdecke, des Kellerbodens und der Außenwände, sowie als Kern-, Rohr-, Perimeter- und Trittschalldämmung |
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| Mittlere Nutzungsdauer in a [5] |
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| Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen |
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| Freisetzung von Styrol bei der Innenraumanwendung möglich (Anwendung ohne Abdichtung) |
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| unverschmutztes Material kann theoretisch im Prozess wiederverwendet werden, energetische Verwertung , (Abbauprodukte des Polystyrols und der Additive problematisch auf Deponien) |
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1) Die Werte in Klammern geben die Flächendichte in kg/m2 an, für die die Umrechnung durchgeführt wurde. Dabei wurde eine Stärke von 10 cm angenommen. Diese Werte wurden auch für die Umrechnung von Treibhauspotenzial, Versauerung und Photosmog genutzt.
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2) Die Werte in Klammern geben die Wärmeleitfähigkeit in W/(m*K) und die Dicke in cm an, für die die Umrechnung durchgeführt wurde. Dabei wurde ein Wärmedurchgangskoeffizient von 0,2 W/m2*K angenommen. Diese Werte wurden auch für die Umrechnung von Treibhauspotenzial, Versauerung und Photosmog genutzt.
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Zum Materialvergleich: Dämmstoff
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2010 v 2.01
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ANGEFÜGTES DOKUMENT | DATEIEN | | Expandiertes Polystyrol (EPS) 2.01 |  40 ko |
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