Suche
Erweiterte Suche
HOME
Druckversion
Links
Lesezeichen
FAQ
Kontakt
Site map
Anleitung zur Nutzung des Leitfadens
Grundlagen zu Energie- und Umweltkonzepten
Bauelemente
Bau-Materialinformationen
Anhang
Projekte in Luxemburg
Label für Bauprodukte
/
Home
/
Bau-Materialinformationen
/
Epoxidharz, lösemittelhaltig
Epoxi
dharz, lösemittelhaltig
Einführung
Checkliste
Materialblatt
Einführung
Top
Epoxidharze sind hochwertige Beschichtungsstoffe, die Anwendung in Bereichen mit hohen Anforderungen an die mechanische und chemische Beständigkeit finden. Die Filmbildung des Zweikomponentenlacks erfolgt durch eine chemische Reaktion zwischen der Harzkomponente und dem Härter, die im geeigneten Verhältnis unmittelbar vor der Anwendung gemischt werden. Sowohl die Harzkomponente als auch die Härterkomponente sind in verschiedenen Lösemitteln gelöst. Physikalisch trocknende Einkomponentensysteme werden bis auf Grundierungen kaum verwendet. Für die Herstellung der Epoxidharzdispersionen sind eine Reihe von chemischen Syntheseprozessen notwendig bei denen auch verschiedene Gefahrstoffe, z. T. mit eindeutig krebserzeugender Wirkung, Verwendung finden. Die Herstellung der Pigmente und Füllstoffe ist nicht produktgruppenspezifisch. Die angegebene Bindemittelmenge bezieht sich auf das Trockengewicht.
[3]
Checkliste
Top
Wo keine besonders hohen Anforderungen an mechanische oder chemische Beständigkeit gestellt werden, können Dispersionslackfarben, die weniger umweltbelastend und arbeitshygienisch weniger bedenklich sind, eingesetzt werden.
Für Metalle sind werkseitige Beschichtungen auf der Basis von Pulverlacken oder wasserverdünnbaren Nasslacken mit anschließender Thermolackierung ökologische und arbeitshygienische Alternativen.
[3]
Auf jeden Fall auf die richtige Verarbeitung (Mischung bei Zweikomponentensystemen, Temperatur, Luftfeuchtigkeit) achten, um die Gefahr der Schadstoffemission während der Nutzungsphase zu reduzieren.
Im Anschluss an die Anstreicharbeiten verstärkt lüften, wodurch es im Prinzip zu einer nahezu vollständigen Verdunstung der leichtflüchtigen Lösemittel (VOC) kommt.
Materialblatt
Top
Herstellung
Inhaltsstoffe
[3]
Füllstoffe/Pigmente (25-45%), Bindemittel (25-40%), Lösemittel (25-35%), Hilfsstoffe (2-3%)
Energieaufwand in MJ/m
2
k.A.
Umweltbelastungszahl BZ in 1/m
2
k.A.
Herstellungsort
k.A.
Materialspezifische Hinweise
mögliche Emissionen abhängig vom Herstellungsprozess (Ethylenoxid, Epichlorhydrin, Phenylglycidylether)
Einbau
Dichte in kg/m³
-
Dampfdiffusionswiderstandszahl
[3]
10000 - 40000
Baustoffklasse
-
Materialspezifische Hinweise
[3]
/
Schadstoffbelastungen
Einatmen der Dämpfe und Hautkontakt verhindern;
VOC, Restmonomere (Epichlorhydrin, Bisphenole, Amine, Diamino-diphenyl-methan, …)
Nutzung
Anwendungsbereich
[3]
Holz, Metall, Beton im starkbeanspruchten Innenbereich
Mittlere Nutzungsdauer in a
[5]
18 (Innenanstrich)
8 (Außenanstrich)
Instandhaltung
[3]
vollständige Entfernung ist mit hohem Aufwand verbunden, Neuanstrich problematisch
Materialspezifische Hinweise
[3]
/
Schadstoffbelastungen
Durch Diffusion, Versprödung, oder bei der Renovierung können verschiedene umweltrelevante Bestandteile emittiert werden.
VOC (nur in den Anfangswochen) Restmonomere (Epichlorhydrin, Bisphenole, Amine, Diamino-diphenyl-methan, …)
Raumklima
- diffusionsdicht
- wasserdampfdicht
- elektrostatisch
Rückbau
Recyclingfähigkeit
[3]
Behandelte Bauteile werden in ihrer Recyclingfähigkeit beeinträchtigt.
Zum Materialvergleich: Oberflächenbehandlung
2008 v 2.0
ANGEFÜGTES DOKUMENT
DATEIEN
Epoxidharz, lösemittelhaltig 2.0
30 ko
Senden
Lesezeichen einfügen
Top
© Copyright 2009 CRTE - Tous droits réservés -
Conditions d'utilisation