Suche  
 Erweiterte Suche
HOME
Druckversion   Links   Lesezeichen   FAQ   Kontakt   Site map





Bau-Materialinformationen






  / Home / Bau-Materialinformationen / Dispersionsfarben, lösemittelfrei

Dispersionsfarben, lösemittelfrei

Einführung
Materialblatt


Einführung

  Top   
In lösemittelfreien1 Dispersionsfarben, die auch als Kunststoffdispersions- oder Kunststofflatexfarben bezeichnet werden, ist das Bindemittel in Wasser fein verteilt (dispergiert). Der Bindemittelfilm entsteht durch Verdunsten des Wassers und Hilfsstoffen. Als Bindemittel werden eine Vielzahl von Kunstharzen eingesetzt. Diese bestehen meist aus verschiedensten Komponenten (z.B. Ethylen, Vinylchlorid, Butadien, Acrylate, Styrol, Vinylacetat), wobei meist Bindemittel auf Acrylatbasis eingesetzt werden. Der Vielfalt an Bindemitteltypen steht eine ebensolche Vielfalt an technischen Eigenschaften gegenüber. Für die Herstellung von lösemittelfreien Dispersionsfarben, die vorwiegend in großen Chemieindustriebetrieben erfolgt, sind eine Reihe von chemischen Syntheseprozessen notwendig bei denen auch verschiedene Gefahrstoffe, z. T. mit eindeutig krebserzeugender Wirkung, Verwendung finden. Die Herstellung der Pigmente und Füllstoffe ist nicht produktgruppenspezifisch. Die angegebene Bindemittelmenge bezieht sich auf das Trockengewicht. [3]

Materialblatt

  Top   
Herstellung
Inhaltsstoffe [3]
Füllstoffe und Pigmente (50-60%), Wasser (35-45%), Kunstharzbindemittel (1-6%), Hilfsstoffe (0,5-2%, Konservierungs- und Stabilisierungsmittel)
Energieaufwand in MJ/m2 [3] 2
6,5  -  9
Umweltbelastungszahl BZ in 1/m2 [3] 2
7,5  -  13
Herstellungsort
Großregion
Materialspezifische Hinweise [3]
abhängig vom Herstellungsprozess (z.B. Blausäure, Vinylchlorid, Ethylenoxid),
Einbau
Dichte in kg/m³
-
Dampfdiffusionswiderstandszahl [3]
100  -  2000
Baustoffklasse
-
Materialspezifische Hinweise [3] /
Schadstoffbelastungen
Einatmen der Dämpfe verhindern;
Glykolether, Isothiazolinone (Topfkonservierer), Restmonomere (Acrylnitril, Acrylsäure, Isocyanate, Phosphorsäureester, Vinylchlorid, …)
Nutzung
Anwendungsbereich [3]
mineralische Wand-, Deckenuntergründe und Tapeten im Innenbereich mit geringer Beanspruchung, (Grundierung notwendig bei Gipsplatten und stark saugenden Untergründen)
Mittlere Nutzungsdauer in a [5]
15 (Innenanstrich)
Instandhaltung [3]
Können mit Laugenwasser gereinigt und überstrichen werden, vollständige Entfernung ist mit hohem Aufwand verbunden
Materialspezifische Hinweise [3] /
Schadstoffbelastungen
Durch Diffusion, Versprödung, oder bei der Renovierung können verschiedene umweltrelevante Bestandteile emittiert werden;
Glykolether, Isothiazolinone (Topfkonservierer), Restmonomere (Acrylnitril, Acrylsäure, Isocyanate, Phosphorsäureester, Vinylchlorid, …)
Raumklima  
- diffusionsdicht
- wasserdampfdicht
- elektrostatisch
Rückbau
Recyclingfähigkeit [3]
behandelte Bauteile werden in ihrer Recyclingfähigkeit beeinträchtigt

2) Aufbau: Grundierung (190 g/m2), Dispersionsfarbe (400 g/m2), weißer Standardaufbau auf mineralischem Untergrund



Zum Materialvergleich: Oberflächenbehandlung



2008 v 2.0

  ANGEFÜGTES DOKUMENTDATEIEN
  Dispersionsfarben, lösemittelfrei 2.0

30 ko