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Bauelemente







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Deckenkonstruktion

Einführung
Checkliste
Materialvergleich


Einführung

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Decken haben statische, schallschützende, brandschützende und wärmeschützende1 Aufgaben. Sie bestehen aus verschiedenen Materialschichten und können auch aus vorgefertigten Elementen zusammengesetzt werden.

In diesem Kapitel werden nur die Rohbau-Materialien betrachtet. Dämmstoffe, Folien, Putze und weitere Materialien zum Ausbau werden in den kommenden Kapiteln behandelt.

Checkliste

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  • Material mit hohem Recyclinganteil vorziehen.
  • Materialvielfalt einschränken, um den Rückbau zu erleichtern.
  • Verbundstoffe vermeiden.
  • Mögliche bedenkliche Zusatzstoffe vermeiden (z.B. Frostschutzmittel).

Für die Planung gibt die SuperDrecksKëscht Vorschläge zur Verminderung und Vermeidung von Abfällen: [18]

  • Abgehangene Decken sollen die Zugriffsmöglichkeit auf die darüber liegenden Installationen ermöglichen, damit bei einer Unterhaltsarbeit der Installationen, die Decke nicht beschädigt wird.
  • Die Systeme bzw. die Rastergrößen so zu verwenden, dass Verschnitte möglichst auszuschließen sind.

Über die Abfallwirtschaft bei der Organisation und Durchführung der Bauarbeiten geben folgende Kapitel aus dem gleichnamigen Dokument der SuperDrecksKëscht Auskunft:

R] Zwischen- und Schallschutzdecken

Materialvergleich

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Im Materialvergleich werden jeweils Punkte (+) vergeben, die Auskunft darüber geben, in welcher Relation die Umweltauswirkungen zueinander stehen. Je mehr Punkte desto vergleichbar geringer die Umweltauswirkungen.

Decken (Basiskonstruktion)
 
 
Normalbeton
Hochfester Beton
Stahlbeton
Elektrostahl (niedriglegiert)
Massivholz (Holz)
Herstellung
Inhaltsstoffe
Kies, Sand, Portland-Zement, Wasser
Kies, Sand, Portland-Zement, Wasser, Verflüssiger, Zusatzstoffe (Silicatstaub) [20]
Zement, Sand, Wasser, Eisenschrott
Eisen- und Stahlschrott
Holz
nicht-erneuerbarer Energieaufwand in MJ/kg
+++++
+++++
+++++
+
++++
Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/kg
+++++
+++++
+++++
+
+++++
Versauerung in g SOxÄq/kg
+++++
+++++
+++++
+
++++
Photosmog in g EthylenÄq/kg
+++++
+++++
+++++
+
++++
nicht-erneuerbarer Energieaufwand MJ/m3 2
+++++ (2380)
+++++ (2440)
+++++ (2430)
+ (7850)
+++++ (800)
Treibhauspotenzial kg CO2Äq/m3
+++++ (2380)
+++++ (2440)
+++++ (2430)
+ (7850)
+++++ (800)
Versauerung in g SOxÄq/m3
+++++
+++++
+++++
+
+++++
Photosmog in g EthylenÄq/m3
+++++
+++++
+++++
+
+++++
Herstellungsort
Großregion
Großregion
Großregion
Großregion
Großregion
Materialspezifische Hinweise
-
-
-
Recyclingmaterial, Oberflächen-behandlungs-verfahren relevant (siehe auch [38])
verschiedene Holzstäube können krebserregend sein
Einbau
Dichte in kg/m³
1200- 2400
2000  -  2800 [4]
2430
7850
600 (Nadelholz)
800 (Laubholz) [4]
Wärmeleitfähigkeit in W/(mK)
2,10 (Normalbeton als großformatige Bauteile)
[3]
2,10 (Normalbeton als großformatiges Bauteil) [20]
2,1 (Normalbeton)
60
0,13 (Nadelholz)
0,20 (Laubholz)
Druckfestigkeit in N/mm2
k.A.
-
-
40  -  50 (Fichte)
43  -  49 (Esche)
58 - 72 (Nussbaum)
Zugfestigkeit in N/mm2
k.A.
siehe Elektrostahl
330  -  610 [3]
80  -  90 (Fichte)
130 - 160 (Esche)
100 (Nussbaum)
Baustoffklasse
A1
A1
A1 (Normalbeton) / A (Stahl)
A
k.A.
Materialspezifische Hinweise / Schadstoff­belastungen
Gesundheitsschutz bei der Verarbeitung beachten: Maßnahmen gegen die stark basische Lösung treffen, da ansonsten Verätzungen oder „Maurerkrätze“ (allergische Dermatose durch Chromate) auftreten können
Gesundheitsschutz bei der Verarbeitung beachten: Maßnahmen gegen die stark basische Lösung treffen, da ansonsten Verätzungen auftreten können. Berührung mit Augen und Haut vermeiden, (Folge kann die sogenannte „Maurerkrätze“ sein, eine allergische Dermatose durch Chromate).
Nachträgliche Veränderungen sind schwer auszuführen.
Berührung mit Augen und Haut vermeiden, es kann zu einer allergischen Dermatose durch Chromate führen („Maurerkrätze“).
-
verschiedene Holzstäube können krebserregend sein; wenn Holzstaub entsteht immer mit Feinstaubmaske arbeiten
Nutzung
Anwendungsbereich
sämtliche Anwendungs-bereiche des Hoch- und Tiefbaus
sämtliche Anwendungsbereiche des Hoch- und Tiefbaus [3]
als tragendes Bauteil, Stützen, Unterzüge, Decken, Treppen, Wände, für einheitliche Konstruktionssysteme
Betonstahl, Stahlträger,
Rohbau, Struktur für lose Wärmedämmung
Mittlere Nutzungsdauer in a
120 (Beton als tragende Innenwand)
70 (Beton bewehrt, als tragende Außenwand)
120 (Beton als tragende Innenwand),
70 (Beton bewehrt, als tragende Außenwand) [5]
k.A.
80  -  Außenstützen
90  -  Innenstützen
100 (Hartholz, verkleidet als Außenwand (-stütze) und als Innenwand (-stütze)
Instandhaltung
-
-
Schäden direkt sanieren, Oberflächen-behandlung vornehmen
vor Korrosion schützen
abhängig von der Oberflächen-behandlung
Materialspezifische Hinweise / Schadstoff­belastungen
Durch Auslaugung und Auswaschung können umweltrelevante Stoffe emittiert werden.
Durch Auslaugung und Auswaschung können umweltrelevante Stoffe (Zuschlagstoffe) freigesetzt werden.
-
abhängig vom Korrosionsschutz (Oberflächenbe­handlung)
potentielle Schadstoffbe­lastungen nur beim Einsatz von Holzschutzmitteln
Raumklima
+ antistatisch
- größtenteils diffusionsdicht
- wasserundurch­lässig
- lange Trocknungszeiten
+ antistatisch
- größtenteils diffusionsdicht,
- wasserundurch­lässig,
- lange Trocknungszeiten/ Verdunstung
- größtenteils diffusionsdicht,
- wasserundurch­lässig,
- lange Trocknungszeiten
- elektrische und elektrostatische Abschirmwirkung durch Stahlarmierung
- elektrisch leitfähig, auf Kriechströme und elektrische Ankopplungen achten
unversiegeltes Holz:
+ atmungsaktiv
+ feuchtigkeits-regulierend
+ antistatisch
Versiegeltes Holz:
- elektrostatisch
- diffusionsdicht
- wasserdampfdicht
Rückbau
Recyclingfähigkeit
Wiederverwertung prinzipiell möglich,
Weiterverwertung als Betonzuschlag begrenzt möglich
Wiederverwendung prinzipiell möglich,
Weiterverwertung als Betonzuschlag begrenzt möglich [3]
Weiterverwertung (nach Trennung von Beton und Stahl)
Wiederverwendung im Bau, Wiederverwertung in der Elektrostahlindustrie
Wiederverwertung Weiterverwendung von unverschmutztem/unbehandeltem Holz zur Herstellung von Spanplatten möglich, energetische Nutzung



Deckenverkleidung
 
 
Brettschichtholz (Holz)
Hartfaserplatten (Holz)
Spanplatten (Holz)
Herstellung
Inhaltsstoffe
Holz, Bindemittel
Holz, Bindemittel
Holz, Bindemittel
nicht-erneuerbarer Energieaufwand MJ/kg
+++++
+
++++
Treibhauspotenzial kg CO2Äq/kg
++
+++++
+++
Versauerung in g SOxÄq/kg
+
++++
+++++
Photosmog in g EthylenÄq/kg
+
+++++
+++++
nicht-erneuerbarer Energieaufwand MJ/m2
+++++ (12,5)
+ (18)
++++ (14)
Treibhauspotenzial kg CO2Äq/m2
+
+++++
++
Versauerung in g SOxÄq/m2
+
+
+++++
Photosmog in g EthylenÄq/m2
+++
+
+++++
Herstellungsort
Großregion
Europa
Großregion
Materialspezifische Hinweise
verschiedene Holzstäube können krebserregend sein
verschiedene Holzstäube können krebserregend sein, Formaldehydemissionen sind möglich [3]
verschiedene Holzstäube können krebserregend sein, Formaldehydemissionen sind möglich [3]
Einbau
Dichte in kg/m³
450  -  800 [3]
800  -  1000 [3]
700 [4]
Wärmeleitfähigkeit in W/(mK)
0,13 [3]
0,17 (Dichte von 1000 kg/m3)
0,13 (Flachpressplatten)
0,17 (Strangpressplatten)
Druckfestigkeit in N/mm2
k.A.
k.A.
k.A.
Zugfestigkeit in N/mm2
k.A.
k.A.
k.A.
Baustoffklasse
B2 [3]
B2 [3]
B2 (Flachpress- und Strangepressplatten);
B1 und A2 (zementgebundene Spanplatten)
[3]
Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen
verschiedene Holzstäube können krebserregend sein; wenn Holzstaub entsteht immer mit Feinstaub­maske arbeiten
wenn Holzstaub entsteht immer mit Feinstaub­maske arbeiten
verschiedene Holzstäube können krebserregend sein; wenn Holzstaub entsteht immer mit Feinstaubmaske arbeiten
Nutzung
Anwendungsbereich
Konstruktionsholz [3]
Innenausbau und Möbelwesen [3]
Bau- und Möbelwesen [3]
Mittlere Nutzungsdauer in a
k.A.
k.A.
k.A.
Instandhaltung
abhängig von der Oberflächenbehandlung
-
-
Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen
Formaldehyde, Isocyanate (je nach Bindemittel und Verarbeitung)
je nach Typ, Formaldehyd­emissionen (je nach Bindemittel und Verarbeitung)
je nach Typ, Formaldehydemissionen9 (je nach Bindemittel und Verarbeitung)
Raumklima
- elektrostatisch
- diffusionsdicht
- wasserdampfdicht
(je nach Oberflächen­behandlung)
-elektrostatisch
- diffusionsdicht
- wasserdampfdicht
(je nach Oberflächen­behandlung)
- elektrostatisch
- diffusionsdicht
- wasserdampfdicht
(je nach Oberflächenbe­handlung)
Rückbau
Recyclingfähigkeit
Wiederverwendung, energetische Nutzung [3]
Wieder-/ Weiterverwertung in der Entwicklung, energetische Nutzung [3]
Wieder-/ Weiterverwertung in der Entwicklung, energetische Nutzung [3]

2) Die Werte in Klammern geben die Dichte in kg/m3 an, für die die Umrechnung durchgeführt wurde. Diese Werte wurden auch für die Umrechnung von Treibhauspotenzial, Versauerung und Photosmog genutzt.

3) Formaldehydemissionen wurden teilweise in geringen Konzentrationen nachgewiesen, allerdings gelten geprüfte Produkte der Klasse E1 als emissionsfrei.



2008 v 2.0

  ANGEFÜGTES DOKUMENTDATEIEN
  Deckenkonstruktion 2.0

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