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Fenster
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| Einführung |
| Checkliste |
| Links |
| Materialvergleich |
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Einführung
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Der Wärmebedarf eines Gebäudes wird wesentlich durch die Fenster beeinflusst. Hier muss also eine sinnvolle und energieeffiziente Auswahl getroffen werden. Anforderungen an Fenster sind vielfältig: [7]
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- Lichtdurchlässigkeit,
- Wärmeschutz,
- Schlagregendichtigkeit,
- Fugendurchlässigkeit,
- Schallschutz,
- Brandschutz,
- usw.
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Fenster stellen zusammen mit der Außenwand, einschließlich der Anschlussfugen, ein Gesamtsystem hinsichtlich der Anforderungen dar. Schwachstellen einer Komponente führen zu Nachteilen des Gesamtsystems.
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Glas, Rahmen, Dichtung und Anschlüsse müssen einen niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten oder auch U-Wert als Gesamtsystem erreichen.
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Der nachfolgende Materialvergleich bezieht sich auf ein reguläres Fenster im Sinne eines Rahmen-Glas Verbunds.
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Es wurde ein einflügeliges Fenster mit Dreh/Kipp-Beschlag, Wärmeschutzverglasung, den Abmessungen 1,23 m * 1,48 m und einer Lebensdauer von 40 Jahren als funktionale Einheit betrachtet. In der folgenden Tabelle ist dies vergleichend für die meistverwendeten Fenstersysteme dargestellt. Es wurde ein arithmetischer Mittelwert genutzt, um die stoffliche Zusammensetzung der Fenster zu beschreiben. [37]
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Bei der Auswahl der Fenster sollten wichtige Kennwerte berücksichtigt werden:
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Der Uw1-Wert gibt Auskunft über das Wärmedämmvermögen von Fenstern. Es gilt: Je kleiner der Uw- Wert ist, desto besser schützt das Fenster vor Wärmeverlusten. Die Gesetzgebung hält eine Minimalanforderung von 2 W/m2K fest, jetzige Fenster erreichen aber durchaus Werte von 1,4 bis 0,9 W/m²K.
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Der Gesamtenergiedurchlassgrad g-Wert dokumentiert, wie viel Energie durch Strahlung und Wärme durch das Fenster in den Raum eindringt. Bei modernen Fenstern liegt dieser Wert bei 0,6 (bedeutet 60% der Sonnenenergie werden genutzt).
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Den Grad der Schalldämmung von Fenstern definiert der Schalldämmmaßwert Rw. Hier gilt: Je höher der Wert ist, desto besser die lärmdämmende Wirkung. Moderne Fenster sollten einen Rw- Wert von 35 Dezibel aufweisen.
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Die in dem Materialvergleich genannten Werte beziehen sich auf den gesamten Lebenszyklus der Fenster.
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Checkliste
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- Bei Holzfenstern auf europäische Holzarten zurückgreifen, auf FSC2- oder PEFC3-Label achten.
- Bei der Holzbehandlung bitte Kapitel Holzschutzmittel beachten.
- Mit Holzschutzmittel behandelte Fenster mit diffusionsdichtem Lack überstreichen, um ein Ausgasen der Holzschutzmittel zu vermeiden.
- Beim Einsatz von Kunststofffenstern möglichst auf solche mit funktionierenden Rücknahmesystemen zurückgreifen.
- Bei den Einbauarbeiten möglichst durch bauliche Maßnahmen auf Ortschäume bzw. Kunststoffschäume (PUR4) verzichten.
- Beim Einsetzen möglichst auf Fasermaterial zurückgreifen anstelle von Bauschaum.
- Mögliche bedenkliche Zusatzstoffe durch Ausschäumung mit Ortschäumen vermeiden (Isocyanate, Phosphorsäureester).
- Nicht mehr benötigte, intakte Fenster möglichst wiederverwenden (Bauteilbörse).
- Fenster mit niedrigem Uw-Wert wählen.
- Wärmebrücken vermeiden.
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Für die Planung macht die SuperDrecksKëscht Vorschläge zur Verminderung und Vermeidung von Abfällen: [18]
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- Provisorische Witterungsschutzsysteme (meist Holzrahmen mit Kunststofffolien) können vermieden werden, wenn gleich nach Rohbaufertigstellung die Fenster geliefert werden.
- Die Lieferung der Fenster und Gläser darf nur in wiederverwendbaren Verpackungsmaterialien erfolgen. So sind die Fenster und Gläser möglichst in Decken aus Recyclingstoffen zu packen. PVC als Folie oder Schrumpffolien sind nicht zu verwenden.
- Nur Fenster verwenden, die die Möglichkeit bieten, defekte Einzelteile nachträglich auszutauschen.
- Außenfensterbänke nur fertig aufgemessen anliefern und montieren, möglichst keine Meterware an Ort und Stelle zuschneiden.
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Über die Abfallwirtschaft bei der Organisation und Durchführung der Bauarbeiten geben folgende Kapitel aus dem gleichnamigen Dokument der SuperDrecksKëscht Auskunft:
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F] Außenschreinerei: Fenster und Außentüren
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G] Fensterbänke
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Links
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http://www.fenstermarkt-plus.de
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http://www.fensterverband.ch/index_statisch.html
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http://www.fsc-deutschland.de
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http://www.pefc.lu
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http://www.pefc.org
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Materialvergleich
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Im Materialvergleich werden jeweils Punkte (+) vergeben, die Auskunft darüber geben, in welcher Relation die Umweltauswirkungen zueinander stehen. Je mehr Punkte desto vergleichbar geringer die Umweltauswirkungen.
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Fenstersystemen
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| Kunststofffenster 3 (PVC) |
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| Energieaufwand in MJ/Fenster [37] |
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| Treibhauspotenzial in kg CO2Äq/ Fenster [37] |
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| Versauerung in kg SOxÄq/ Fenster [37] |
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| Photosmog in kg EthylenÄq/ Fenster [37] |
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| Materialspezifische Hinweise |
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| Stahlkern zur Stabilisierung notwendig |
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| Holz ist eine nachwachsende Ressource |
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| hoher konstruktiver Aufwand bei der Herstellung |
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| Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen |
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| Emissionen abhängig von der Holzoberflächenbehandlung |
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| keine Eingrenzung (bestimmte Maße können nicht überschritten werden) |
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| Einsatz an schlecht erreichbaren Stellen vermeiden, da Wartungsarbeiten (Streichen) erschwert werden |
| teilweise nicht einsetzbar durch hygienische Vorschriften z.B. bei Schlachtereien |
| (bestimmte Maße können nicht überschritten werden) |
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| keine Eingrenzung, |
| durch Alu-Verblendung im Gegensatz zu reinen Holzfenstern auch an schlecht zugänglichen Stellen einsetzbar |
| (bestimmte Maße können nicht überschritten werden) |
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| Durch Verwitterung kann ein Vergilben entstehen, die nicht reparabel ist. |
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| Außenanstrich ca. alle 5 Jahre notwendig |
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| Außenanstrich entfällt, da Witterungsschutz durch Metall |
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| Materialspezifische Hinweise / Schadstoffbelastungen |
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| Qualitätsabhängige VOC Emissionen (unbedingt auf Nachweise der Hersteller achten [17]); Vinylchlorid, Phthalate (Weichmacher) |
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| Schadstoffemissionen können durch Oberflächenbehandlung entstehen, bitte Kapitel Holzschutzmittel beachten |
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| auf Holzschutzmittel verzichten, da Holz nur innen |
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| + |
| Abschirmwirkung gegen hochfrequente elektromagnetische Strahlung (nur in Verbindung mit Metall-beschichteter Wärmeschutzverglasung) |
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| ohne Einfluss (wenn Holzschutzmittel & diffusionsdichter Anstrich) |
| + (wenn atmungsaktive Lasur ohne Holzschutzmittel) |
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| +++ (atmungsaktive Lasur ohne Holzschutzmittel) |
| Abschirmwirkung gegen hochfrequente elektromagnetische Strahlung (nur in Verbindung mit Metall-beschichteter Wärmeschutzverglasung) |
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| PVC ist recyclingfähig, Altfenster- PVC wird teilweise zur Herstellung von Neu-Fenstern verwertet, energetische Verwertung in MVA5 ist quantitativ limitiert, |
| Stoffliche Verwertung: Flächendeckendes Rücknahmesystem z.B. in Deutschland |
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| Aluminium ist recyclingfähig, es bestehen Rückgabesysteme |
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| der Energiegehalt von Holz kann CO2 neutral zur Energiebereitstellung genutzt werden, je nach Oberflächenbehandlung ist eine Verwertungsanlage mit geeigneter Rauchgasreinigung notwendig |
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| Aluminium ist recyclingfähig, es bestehen Rückgabesysteme, |
| der Energiegehalt von Holz kann CO2 neutral zur Energiebereitstellung genutzt werden |
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3) Ökobilanzielle Daten zu Fenstern aus anderen Kunststoffen sind nicht verfügbar, doch würde die Verwendung von z. B. Fenstern aus Polyolefinen die Umweltauswirkungen reduzieren.
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4) Grundmaterial: weltweit; Form: Europa; Fenster: Luxemburg.
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5) Müllverbrennungsanlage
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2008 v 2.0
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ANGEFÜGTES DOKUMENT | DATEIEN | | B.1.7 Fenster 2.0 |  40 ko |
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